Prämienverbilligung

Ab 2015 werden die Prämienverbilligungen für Krankenkassen gekürzt

Ab 2015 gibts weniger Beiträge für die Krankenkasse (Symbolbild)

Ab 2015 gibts weniger Beiträge für die Krankenkasse (Symbolbild)

Der Aargauer Grosse Rat hat beschlossen, den Prozentsatz für die Berechnung der Prämienverbilligung von heute 11 auf neu 11,5 Prozent zu erhöhen. Die Kürzung der Prämienverbilligung bringt dem Kanton Einsparungen von rund 8 Mio. Franken ein.

Wer Anrecht auf eine Prämienverbilligung hat, wird ab 2015 einen kleineren Zustupf an seine Krankenkassenprämie erhalten. Grund dafür ist der Beschluss des Grossen Rates, zur Entlastung des Kantons den massgebenden Prozentsatz für die Berechnung der Prämienverbilligung von heute 11 Prozent auf neu 11,5 Prozent zu erhöhen.

Ein Rechenbeispiel zu den Auswirkungen: Eine alleinstehende Person hat ein massgebendes Einkommen (steuerbares Einkommen plus 20 Prozent des steuerbaren Vermögens) von 26 300 Franken. Für das Jahr 2014 hat der Regierungsrat eine Richtprämie von 3350 Franken festgesetzt. Davon müssen 11 Prozent des massgebenden Einkommens, also 2893 Franken, selber bezahlt werden, während die Differenz von 457 Franken als Prämienverbilligung vergütet wird.

Für 2015 beträgt die Richtprämie für Erwachsene 3280 Franken (also 70 Franken weniger), davon müssen 11,5 Prozent des massgebenden Einkommens, also Fr. 3024.50 selber bezahlt werden. Die Prämienverbilligung beträgt also nur noch Fr. 255.50, im Vergleich zu 2014 also um gut 200 Franken weniger.

Zwar wird rechnerisch von einer Bruttoentlastung des Kantons von 12 Mio. Franken ausgegangen, gleichzeitig ist aber mit Mehrkosten bei Sozialhilfe oder Ergänzungsleistungen zu rechnen, sodass die Nettoeinsparungen noch rund 8 Millionen betragen dürften.

Ab 2015 werden die Prämienverbilligungen für Krankenkassen gekürzt

Ab 2015 werden die Prämienverbilligungen für Krankenkassen gekürzt

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