Aargauische Pensionskasse

Aargauische Pensionskasse erhöht den Sparzins markant auf 1,5 Prozent

Gute Performance 2012: APK-Geschäftsführerin Susanne Jäger.

Gute Performance 2012: APK-Geschäftsführerin Susanne Jäger.

Das gute Börsenjahr 2012 trägt auch bei der Aargauischen Pensionskasse Früchte. Ihr Deckungsgrad stieg von sehr unbefriedigenden 92,4 auf voraussichtlich 96 Prozent. Der Sparzins wird für 2013 von 1 auf 1,5 Prozent angehoben.

Die sehr guten Resultate an der Börse haben 2012 das weiterhin sehr tiefe Zinsniveau wie den starken Franken mehr als aufgewogen. Dies hält die Aargauische Pensionskasse (APK) in ihrem neusten Newsletter fest. Erste Schätzungen bei der APK deuten auf eine Jahresperformance von rund plus 7 Prozent hin. Dieses positive Anlageergebnis decke die Kosten für die Verzinsung der Sparguthaben (2012: 1 Prozent) und Vorsorgekapitalien der Renten (3,5 Prozent) gut ab. Zudem führe der Ertragsüberschuss zu einer Verbesserung des Deckungsgrads der APK, heisst es in der Mitteilung weiter. Dieser hat sich gegenüber dem Jahresbeginn 2012 wesentlich erholen können und wird voraussichtlich um 96 Prozent liegen. Trotzdem müsse auch für 2013 bei den Kapitalanlagen mit einem weiterhin schwierigen Marktumfeld gerechnet werden, mahnt die APK.

Bei der Festlegung des Sparzinses berücksichtigt die Aargauische Pensionskasse die aktuell verbesserten Verhältnisse des gestiegenen Deckungsgrads. Der Sparzins für 2013 kann deshalb «moderat von 1 auf 1,5 Prozent erhöht werden». Damit nähert sich der Zinssatz für die Guthaben der Versicherten dem Zinssatz für die Vorsorgekapitalien der Renten leicht an.

Höhere Leistung als vorgeschrieben

Der Bundesrat hat den Mindestzinssatz für 2013 mit 1,5 Prozent beibehalten. Dieser Zinssatz sei nur massgebend für das gemäss BVG als Minimum berechnete Altersguthaben (BVG-Altersguthaben oder obligatorischer Teil), so die APK weiter. Alle von der APK angebotenen Vorsorgepläne sehen laut ihrer Mitteilung «deutlich höhere Leistungen vor, als dies mit dem BVG-Minimum vorgeschrieben ist».

Das APK-Sparguthaben setzt sich im Durchschnitt etwa zu einem Drittel aus BVG-Altersguthaben und zu zwei Dritteln aus überobligatorischem Guthaben zusammen. Deshalb wäre es gestattet, den Sparzins für das gesamte APK-Sparguthaben tiefer anzusetzen als auf den BVG-Mindestzinssatz (wie es 2012 der Fall war) oder im Extremfall dieses gar nicht zu verzinsen.

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