Der Schweizerische Erdbebendienst an der ETH Zürich hat 6 km südöstlich von Zug ein Erdbeben registriert. Das Beben ereignete sich um 10.22 Uhr, mit einer Stärke von 3,7 auf der Richterskala. Das Beben war aber auch im Aargau spürbar:

Roli Marti meldet aus Aarau: «Wow, das hat aber gerüttelt!»

Martis Tweet löst Reaktionen aus.

Twitter-User «Stordyr Gaming» hat das Erdbeben ebenfalls bemerkt und schreibt an Marti zurück: «Bestätigt. Südlich von Gränichen definitiv spürbar.»

Die Meldung von «Thue_» aus Zofingen lautet: "Hoppla! War das gerade ein Erdstoss?"

"Ich habe das Erdbeben in Widen deutlich gespürt", schreibt Massimiliano Zappa.

Selbst in Baden-Würtemberg wurden die Erdstösse registriert.

Anouk Kaan twittert: "Es hat hier an der Grenze zur Schweiz gewackelt. Erst ein kaum spürbares Grollen, dann ein dumpfer Knall. Es hat danach noch eine Weile gegrummelt." 

Tweet: Erdbeben Grenze

Über die Internetseite des Erdbebendienstes meldeten denn auch Personen aus der Zentralschweiz und dem Kanton Zürich, dass sie das Beben bemerkt hätten. Auch an Hochrhein und im Südschwarzwald war "ein Rumpeln und Zittern" zu spüren, wie Personen über Twitter meldeten.

Schäden sind bei einem Beben dieser Stärke in der Regel nicht zu erwarten, teilte der Erdbebendienst in seinen automatisch generierten Meldungen mit. 

Dass Erdbeben in der Schweiz lokal spürbar sind, ist keine Seltenheit. So zitterte etwa die Erde am 2. und 3. November in Sierre VS (Magnitude 3,1) und in Sion VS (2,8). Im März war gemäss Liste des Erdbebendienstes ein Ereignis im Glarnerland mit einer Stärke von 4,6 gar "verbreitet spürbar". (jk/sda)