Gefährliche Fahrt

Aargauer Verkäufer brettert mit Weihnachtsbäumen über die Autobahn

Mindestens vier Tannenbäume befinden sich auf dem Dach dieses Audis.

Mindestens vier Tannenbäume befinden sich auf dem Dach dieses Audis.

Noch vor dem ersten Advent am Sonntag werden die ersten Weihnachtsbäume geliefert. Ein Aargauer Christbaumverkäufer wollte besonders effizient sein.

Eine solche Ladung sieht man nicht alle Tage! Am Donnerstagmorgen war ein roter Audi mit Aargauer Nummernschild auf der A1 in Richtung Zürich unterwegs.

Mindestens vier Tannenbäume befanden sich auf dem Dach des Fahrzeugs. Die Bilder des «Schwertransports» kursieren zurzeit auf Facebook. 

Das Auto gehört einem Aargauer Ehepaar, welches Christbäume verkauft und auch gleich nach Hause liefert. Auf Anfrage der az sagte die Weihnachtsbaumverkäuferin, dass am Donnerstag ein Helfer die Lieferung zustellte, ihr Ehemann aber die Tannenbäume auf dem Autodach fixierte.

Gefährlich sei dies gemäss der Aargauerin nicht. «Wir wurden auch schon von der Polizei kontrolliert und alles war in Ordnung.»

Der Blick aus einem Lastwagen.

Der Blick aus einem Lastwagen.

Die Kantonspolizei Zürich sieht dies anders. Im «Blick» sagt Polizeisprecherin Carmen Surber, dass der Transport von Gegenständen nur dann erlaubt sei, wenn freie Sicht gewährleistet ist. «Christbäume eignen sich auf Grund ihrer Form nicht, um auf einem Fahrzeugdach transportiert zu werden. Die korrekte Sicherung der Ladung durch Spanngurten ohne Beschädigung des Baums ist fast nicht möglich», sagt Surber.

Auf den Bildern ist zu erkennen, dass die Bäume das Fenster auf der Beifahrerseite verdecken. Der Fahrer hatte also Glück, dass ihn die Polizei nicht gesehen hat.

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