Partei-Präsidium
Aargauer SP-Spitze: Wermuth und Burgener treten zurück

Nach vier Jahren an der Spitze der SP des Kantons Aargau treten Nationalrat Cédric Wermuth und Grossrätin Elisabeth Burgener zurück. Das Co-Präsidium gibt das Amt im kommenden Juni ab. Die Rücktritte erfolgen gemäss SP in "bestem Einvernehmen".

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Cedric Wermuth und Elisabeth Burgener

Cedric Wermuth und Elisabeth Burgener

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Als Gründe für den bevorstehenden Wechsel an der Parteispitze nennt die SP in ihrer Medienmitteilung vom Mittwoch private und berufliche Veränderungen. Das Co-Präsidium, das vierte innerhalb von zwei Jahrzehnten, war vom Parteitag im Juni 2014 gewählt worden.

Man wolle nach vier Jahren mit zwei Wahlerfolgen einem neuen Präsidium Gelegenheit geben, eigene Akzente zu setzen, wird Co-Präsidentin Burgener in der Medienmitteilung zitiert.

Die SP ist laut Wermuth gut positioniert und gestärkt für die kommenden Aufgaben und Herausforderungen. Dies ermögliche es dem neuen Präsidium, die Arbeit erfolgreich weiterzuführen.

Die SP Kanton Aargau hat nun ein halbes Jahr Zeit, in den eigenen Reihen nach einem neuen Präsidium zu suchen. Die Wahl findet am ordentlichen Parteitag im Juni statt.