CO2-Gesetz

Aargauer Schüler streiken fürs Klima

Jugendliche streiken schweizweit für das Klima (21. Dezember 2018)

Jugendliche streiken für das Klima (21. Dezember 2018)

Über 1000 Jugendliche aus der Region versammelten sich am Freitagvormittag auf dem Bahnhofplatz, um für das Klima zu streiken. Sie fordern von der Politik ein klares Signal, etwas gegen den Klimawandel zu unternehmen. Unter den Demonstrierenden waren auch Kinder. Neben Bern streikten die Jugendlichen auch in Basel, St. Gallen und Zürich

Am 14. Dezember haben an vielen Schulen in der Schweiz Schülerinnen und Schüler die Bleistifte niedergelegt und sind unter dem Motto «Keine Zeit für Schule, wir müssen jetzt handeln» für eine andere Klimapolitik in Streik getreten. Der «Schulstreik für unser Klima» wird am 10. Januar wiederholt und diesmal wird auch in Baden und Aarau gestreikt.

Sandro Covo, der Co-Präsident der Juso Aargau hat auf Twitter einen entsprechenden Aufruf geschaltet. Anlass zum erneuten Streik ist die Debatte im Ständerat über das CO2-Gesetz. «Deshalb wollen wir klarmachen, was wir wollen: Netto null Treibhausgasemissionen im Inland bis 2030 und die nationale Ausrufung des Klimanotstandes», heisst es auf dem von Covo geposteten Plakat.

Die Klimastreiks in der Schweiz gehen auf eine Schwedin zurück, die Ende 2018 zu weltweiten Schulstreiks aufgerufen hatte. In Zürich waren am 14. Dezember der Aufforderung laut Organisatoren rund 300 Streikende gefolgt. (eva)

Verwandte Themen:

Meistgesehen

Artboard 1