Abstimmungen

Aargauer sagen viermal Nein – Pflegeinitiative am knappsten abgelehnt

Aargau sagt Nein zur SP-Pflegeinitiative (Symbolbild)

Aargau sagt Nein zur SP-Pflegeinitiative (Symbolbild)

Der Abstimmungssonntag endet im Aargau mit einem vierfachen Nein. Während die kantonale Pflegeinitiative mit 52,3 Prozent Nein noch am meisten Chancen hatte, scheitert die 1:12-Initiative mit 71,1 Prozent Nein am deutlichsten.

Die Aargauer Stimmberechtigten haben heute Sonntag alle vier Abstimmungsvorlagen abgelehnt. Die 1:12-Initiative «für gerechte Löhne» fiel mit 147’099 Nein- zu 59’747 Ja-Stimmen am klarsten durch. Die Stimmbeteiligung betrug 51,2 Prozent.

Die SVP-Familieninitiative, die «Steuerabzüge auch für Eltern, die ihre Kinder selber betreuen» gefordert hatte, wurde mit 56,5 Prozent verworfen. Im Bezirk Laufenburg reichte es mit 49,3 Prozent beinahe für eine Ja-Mehrheit.

Die für die Erhöhnung des Autobahnvignettenpreises nötige Änderung des Nationalstrassenabgabegesetzes kam auf nur 36,2 Prozent Ja-Stimmen.

Am meisten Sympathie für die 100-Franken-Vignette zeigten noch die Auslandschweizer. 1314 von jenen, die an die Urne gingen, sagten Ja, 34 mehr waren dagegen.

Die einzige kantonale Vorlage, die Pflegeinitiative gegen den geltenden Spitex-Selbstbehalt von 20 Prozent, fand am meisten Zustimmung mit einem Ja-Stimmen-Anteil von 47,7 Prozent. Die Bezirke Brugg und Rheinfelden sagten mehrheitlich Ja zur «bezahlbaren Pflege für alle».

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