Naturschutz

Aargauer Regierung will Waldschutzprogramm bis ins Jahr 2025 weiterführen

Die positiven Wirkungen desWaltschutzrogramms auf die Artenvielfalt liessen sich belegen.

Der Aargauer Regierungsrat will weiterhin auf die Zusammenarbeit mit Waldeigentümern bauen. Der Grosse Rat soll für die fünfte Etappe des Programms einen Bruttokredit von 8,79 Millionen Franken bewilligen.

Die positiven Wirkungen des Programms auf die Artenvielfalt liessen sich belegen, schreibt der Regierungsrat in seiner Botschaft vom Freitag an den Grossen Rat. Die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Waldeigentümern bei der Sicherung und Pflege der Naturwerte sei einer der Schlüsselfaktoren dieses Erfolgs.

Auf diese Zusammenarbeit will der Regierungsrat weiterhin bauen. Der Grosse Rat hatte im November 2014 im Rahmen des Sparprogramms den Kredit für die vierte Etappe um 2,21 auf 7,49 Millionen Franken gekürzt. Er legte jedoch fest, dass die Zielsetzungen nicht verändert werden sollen.

Daher ist nun gemäss Regierungsrat eine fünfte Etappe des Naturschutzprogramms Wald notwendig. In den Jahren 2020 bis 2025 sollen die 1996 festgelegten Ziele für Naturwaldreservate, Altholzinseln und Spezialreservate weiter umgesetzt werden.

Mit Blick auf eine optimale Vernetzung der Lebensräume ("ökologische Infrastruktur") soll der Zielwert für die aufgewerteten Waldränder auf 400 Kilometer erhöht werden. Zusätzliche, kleinflächige Elemente sollen die Vernetzungswirkung erhöhen.

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