Swisslos-Fonds

Aargauer Regierung spricht Gelder für Nothilfe im Jemen und Afrika

Am Rande des Abgrunds: Die Lage im Jemen gilt als schwerste humanitäre Krise weltweit.

Am Rande des Abgrunds: Die Lage im Jemen gilt als schwerste humanitäre Krise weltweit.

Der Aargauer Regierungsrat hat 80'000 Franken für die Nothilfe zugunsten der Menschen in Jemen gesprochen. Der Betrag aus dem Swisslos-Fonds wird der Glückskette im Rahmen des Nationalen Solidaritätstags für die Opfer des Krieges in Jemen überwiesen.

Seit vier Jahren tobt in Jemen ein erbitterter Krieg, wie die Staatskanzlei am Freitag mitteilte. 24 Millionen Menschen sind zum Überleben auf humanitäre Hilfe angewiesen. Die UNO spricht von der grössten humanitären Desaster der Gegenwart.

Über ihre Partnerhilfswerke ermöglicht die Glückskette mit den gespendeten Geldern in Jemen unter anderem Zugang zu sauberem Wasser, die Behandlung mangelernährter Kinder, die Behandlung von Kranken und Verletzten sowie die Verbesserung der hygienischen Bedingungen.

Hilfe für Opfer des Zyklons Idai

Weitere 25'000 Franken sprach der Regierungsrat für die Nothilfe zugunsten der Opfer des Zyklons Idai in Mosambik und Malawi. Der Betrag wird dem Schweizerischen Roten Kreuz überwiesen.

Der Zyklon Idai fegte Mitte März über Mosambik, Zimbabwe und Malawi und führte zu sintflutartigen Regenfällen, die weite Teile der Länder überschwemmten. Zur Verteilung der Hilfsgüter der verschiedenen Hilfsorganisationen an 1,8 Millionen Menschen arbeitet das Schweizerische Rote Kreuz in Mosambik mit Logistikfachleuten.

Die Hilfsmassnahmen umfassen Notunterkünfte, Nahrungsmittel und Non-Food-Artikel sowie Notfallinfrastruktur für sauberes Wasser für 20'000 Haushalte im Süden des Landes.

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