Hurrikan "Irma" hat die Karibikinsel Saint-Martin zu einem grossen Teil verwüstet. Laut den Behörden hat der Sturm zwishen 70 und 95 Prozent der Gebäude zerstört, es gingen Berichte von bewaffneten Plünderern um.

Um die Not der Inselbevölkerung zu lindern, spricht der Aargauer Regierungsrat nun 25'000 Franken für die Nothilfe auf dem niederländischen Teil der Insel, genannt Sint Maarten. Den Betrag überweist er dem Schweizerischen Roten Kreuz (SRK). Das Geld stammt aus dem Swisslos-Fonds.

Man reagiere mit der Zahlung auf einen Spendenaufruf des SRK, heisst es beim Kanton. Dieser bezog sich auf Sint Maarten, weil das SRK vom niederländischen Roten Kreuz um Hilfe gebeten worden war. 

Das SRK unterstützt das niederländische Rote Kreuz bei der Nothilfe-Operation im Süden der weitgehend zerstörten Insel. Das SRK übernimmt laut einer Mitteilung der Aargauer Regierung die Koordination und Verteilung der Hilfsgüter der internationalen Rotkreuzgesellschaften.

Schäden und Räumarbeiten nach Hurrikan Irma – die Bilder: