Atomausstieg

Aargauer Regierung lehnt die Atomausstiegs-Initiative ab

Aargauer Regierung will den Ausstieg aus dem Atomausstieg.

Aargauer Regierung will den Ausstieg aus dem Atomausstieg.

Die Aargauer Regierung lehnt die Atomausstiegsinitiative ab. Die Kernenergie sei heute wichtig, um die Versorgungssicherheit zu erhalten, argumentiert die Regierung jenes Kantons, in dem drei der fünf Schweizer AKW-Blöcke stehen.

Die Atomausstiegsinitiative verfolgte zwar grösstenteils die gleichen Stossrichtungen wie die Energiestrategie 2050, meint der Regierungsrat in einer am Freitag veröffentlichten Stellungnahme. Dazu wolle die Initiative für bestehende Kernkraftwerke aber eine maximale Laufzeit von 45 Jahren.

Dies sieht die Regierung mit der Versorgungssicherheit nicht vereinbar, wie sie abgeleitet aus der Energiestrategie 2050 des Bundes auch in der neuen kantonalen Energiestrategie "energieAARGAU" verankert ist. Die Regierung warnt vor den Mehrkosten und den Entschädigungsforderungen bei einer Laufzeitbeschränkung.

Der Aargau ist von der Atomenergie besonders betroffen. Mit dem AKW Beznau I und II sowie dem AKW Leibstadt stehen drei der fünf Schweizer AKW-Blöcke auf dem Kantonsgebiet. Die Atomausstiegsinitiative kommt am 27. November auf nationaler Ebene zur Abstimmung.

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