Wettingen

Aargauer Polizei schliesst ein turbulentes Jahr feierlich ab

Polizei-Vorsteher Urs Hofmann ehrte anlässlich der Jahresschlussfeier der Kantonspolizei Aargau Dutzende Polizisten

Polizei-Vorsteher Urs Hofmann ehrte anlässlich der Jahresschlussfeier der Kantonspolizei Aargau Dutzende Polizisten

Am Donnerstagabend blickte die Kantonspolizei Aargau an der traditionellen Jahresschlussfeier im Tägisaal in Wettingen auf ein turbulentes Jahr 2012 zurück. Polizei-Vorsteher Urs Hofmann bedankte sich beim Korps für den «unermüdlichen Einsatz»

«Ich bin stolz auf unser Korps, das sich aus selbstbewussten, motivierten und leistungsstarken Polizisten zusammensetzt. Unsere Arbeit lässt sich sehen», sagte Urs Winzenried, Kommandant a.i. der Aargauer Kantonspolizei, am Donnerstagabend anlässlich der Jahresschlussfeier in Wettingen.

«Ich bedanke mich bei allen Korpsangehörigen für ihren geleisteten Einsatz. Die Kantonspolizei präsentiert sich trotz bescheidener personeller Mittel in einer guten Verfassung», so Winzenried weiter.

Auch wenn schlimme Grossereignisse im Jahr 2012 glücklicherweise ausgeblieben seien, so blicke er dennoch auf ein turbulentes Jahr zurück.

Winzenried nannte nicht zuletzt die Aktion «Crime Stop», in der die Kantonspolizei Aargau vermehrt gegen kriminelle Asylbewerber vorgehen musste.

Winzenried bekam hierfür grosse Anerkennung von Regierungsrat Urs Hofmann, der sich für den «unermüdlichen Einsatz jedes einzelnen Polizisten» dankbar zeigte.

Der Polizei-Vorsteher ehrte im Rahmen der Jahresschlussfeier Dutzende Polizisten und nahm junge Gesetzeshüter in die Pflicht.

«Sie haben hervorragende Arbeit geleistet, die man mit Worten alleine gar nicht genug würdigen kann», lobte Hofmann in seiner Rede alle Aargauer Polizisten.

Das Musikspiel der Kantonspolizei unter der Leitung von Sven König sorgte für die musikalische Unterhaltung

Das Musikspiel der Kantonspolizei unter der Leitung von Sven König sorgte für die musikalische Unterhaltung

Ein Jahr mit Herausforderungen

Der Polizei-Vorsteher blickte daraufhin auf das Jahr 2012 zurück, in dem man einige Herausforderungen hätte meistern müssen. Der SP-Politiker sprach den Wechsel an der Korpsspitze als «prägendes Ereignis» an.

Weiter sei die Umsetzung der neuen Strafprozessordnung herausfordernd gewesen. «Die Zusammenarbeit zwischen Polizei und Staatsanwaltschaft funktioniert im Alltagsgeschäft weitgehend problemlos. Einzelne Vorfälle haben gezeigt, dass noch Handlungsbedarf besteht. Daran arbeiten wir», so Hofmann, der auch die «gute Zusammenarbeit» zwischen Kantonspolizei und Regionalpolizeien nicht unerwähnt liess.

Hofmann erachtet die Aktion «Crime Stop» im Kampf gegen Kleinkriminalität als überaus wichtig. Die Situation habe sich demnach vor allem rund um grössere Asylbewerber-Unterkünfte spürbar beruhigt.

«Solche Erfolge gibt es jedoch nicht zum Nulltarif», sagte Hofmann mit erhobenem Zeigefinger: «Das Polizeikorps hat rund 80 000 Arbeitsstunden zusätzlich im Bereich der Kriminalitätsbekämpfung investiert.»

Hofmann wünschte den Polizisten für das nächste Jahr abschliessend «viele inspirierende Erlebnisse» - und gab zu bedenken: «Ohne Sicherheit im öffentlichen Raum nimmt die Lebensqualität rasch ab. Die Bevölkerung will die Polizei sehen!»

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