Basel

Aargauer organisiert Trauermarsch für ermordeten Jungen

Auf offener Strasse griff eine 75-jährige Frau am Donnerstag in Basel einen 7-jährigen Jungen an und verletzte diesen tödlich. Der tragische Vorfall sorgte schweizweit für grosse Betroffenheit. So auch beim Aargauer Emi Salahi, der sich gestern dazu entschloss, aus Solidarität mit der betroffenen Familie und deren Angehörigen einen Trauermarsch zu organisieren.

Am Samstag um 14 Uhr plant Salahi gemeinsam mit anderen Teilnehmern vom Schulhaus Gotthelf in Basel bis zum Tatort am St. Galler Ring zu laufen und dort Kerzen anzuzünden und Blumen niederzulegen. Auf Facebook rief er gestern dazu auf, an der Veranstaltung teilzunehmen. Knapp 400 Personen zeigen bis dato (Stand 13.30 Uhr) Interesse, sich Salahi anzuschliessen. 

«Ich hatte via Medien über die schreckliche Tat erfahren und war so erschüttert, dass ich irgendwie helfen wollte», sagt Salahi gegenüber «20 Minuten». Er kenne den getöteten Jungen und dessen Familie nicht, aber er sei selbst Vater eines 10-jährigen Mädchens. «Für Eltern ist ein solcher Vorfall brutal. Das Schlimmste, was passieren kann.»

Salahi fordert die Teilnehmer über Facebook auf, wenn möglich mit dem öffentlichen Verkehr anzureisen.

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