Am 18. Oktober wurde der Zürcher Christoph Mörgeli zum Erstaunen vieler aus dem Nationalrat abgewählt. Wie der Regionalsender «TeleM1» in einer Vorabmeldung schreibt, werde der Zürcher SVP-Politiker trotz seiner Abwahl weiterhin im Bundeshaus ein- und ausgehen können – denn der neugewählte Aargauer SVP-Nationalrat Andreas Glarner will Mörgeli einen Badge fürs Bundeshaus geben. «Ein blitzgescheiter Stratege muss dort immer rein und raus können», begründet Glarner den Entscheid gegenüber «TeleM1».

«Es war ein beklemmender Stadtrundgang in Barcelona»: Christoph Mörgeli im «TalkTäglich» über seine Abwahl

«Es war ein beklemmender Stadtrundgang in Barcelona»: Christoph Mörgeli sprach im «TalkTäglich» am 20.10. zum ersten Mal über seine Abwahl.

Allerdings geniessen ehemalige Parlamentarier ohnehin erleichterten Zugang zum Bundeshaus. «Nach ihrem Abschied bekommen die ehemaligen Parlamentarier einen neuen Identifikationsbadge», erklärt Marie-José Portmann von den Parlamentsdiensten auf Anfrage von watson.ch. «So können sie ohne Kontrolle das Parlamentsgebäude betreten. Dieser Badge ist aber kein Schlüssel und die Inhaber müssen sich bei der Sicherheit am Südeingang präsentieren.»

Anders verhält es sich mit den Lobbyistenbadges, von denen jeder Parlamentarier zwei an beliebige Personen vergeben kann: Wer mit einem solchen Badge ins Bundeshaus will, muss eine Kontrolle über sich ergehen lassen.

Trotzdem freut sich Mörgeli über das Angebot von Glarner: «Wenn der Herr Glarner mit diesen als persönlichen Badge überreicht, ist das natürlich eine besondere Ehre.» (nch/sda)

Blocher macht Mörgeli bei «TalkTäglich» vor laufender Kamera ein Job-Angebot: «Diese grossen wissenschaftlichen Fähigkeiten müssen jetzt genutzt werden – im Interesse des Landes» (19.10.2015)

Blocher über Mörgeli: «Diese grossen wissenschaftlichen Fähigkeiten müssen jetzt genutzt werden – im Interesse des Landes»

Mörgeli hat weiter freien Zutritt im Bundeshaus

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