Glaube
Aargauer Konferenz der Religionen verurteilt die Anschläge in Paris

Vertreter von Christen, Juden und Muslimen verurteilen die Anschläge in Paris vom Freitag, dem 13. November zutiefst. Wichtig ist nun, dass man nicht Religionsgemeinschaften und Kulturen gegeneinander aufbringt.

Marina Bertoldi
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«Es darf den Terroristen nicht gelingen, Religionsgemeinschaften und Kulturen gegeneinander aufzubringen und Gefühle von Hass und pauschaler Ablehnung in Herzen der Menschen zu streuen»

«Es darf den Terroristen nicht gelingen, Religionsgemeinschaften und Kulturen gegeneinander aufzubringen und Gefühle von Hass und pauschaler Ablehnung in Herzen der Menschen zu streuen»

Keystone

In einer Medienmitteilung äussert die Aargauer Konferenz der Religionen ihre Erschütterung über die Terroranschläge vom letzten Freitag in Paris. «Die Gedanken und Gebete tausender von Menschen der in der Konferenz vereinten Religionsgemeinschaften gelten den Opfern, den Hinterbliebenen, sowie den Menschen, die von den Anschlägen direkt oder indirekt betroffen sind», schreibt die Konferenz.

Weiter ruft sie die Menschen dazu auf, sich nicht gegeneinander aufbringen zu lassen und dem Terror dadurch Widerstand zu leisten. «Es darf den Terroristen nicht gelingen, Religionsgemeinschaften und Kulturen gegeneinander aufzubringen und Gefühle von Hass und pauschaler Ablehnung in die Herzen der Menschen zu streuen», schreibt die Konferenz und betont: «Menschen, die auf der Flucht vor eben diesem Terror und dieser Gewalt in ihren Ländern in Europa Schutz suchen, sollen nicht unter den Ereignissen von Paris zu leiden haben.»

Die Konferenz der Religionen Aargau hat sich zum Ziel gesetzt, das gegenseitige Vertrauen und das friedliche Zusammenleben der Angehörigen verschiedener Religionen im Aargau zu fördern. Unterzeichnet wurde die Mitteilung von Vertretern der christkatholischen Kirche Aargau, der israelitischen Kultusgemeinde Baden, der römisch-katholischen Kirche Aargau, dem Bischofsvikariat St. Urs, der reformierten Landeskirche Aargau und dem Verband der Aargauer Muslime. Die Medienmitteilung ist eine Antwort auf die Anschläge in Paris vom letzten Freitag, bei denen fast 130 Menschen getötet und hunderte verletzt wurden.