Grosser Rat

Aargauer Kantonsstrassen sollen nachts weniger beleuchtet werden

Der Grosse Rat hat ein Postulat der GLP zur Strassenbeleuchtung an die Regierung überwiesen.

Der Grosse Rat hat ein Postulat der GLP zur Strassenbeleuchtung an die Regierung überwiesen.

Im Kanton Aargau soll die Beleuchtung der Kantonsstrassen in den verkehrsarmen Nachtstunden reduziert werden. Der Regierungsrat will ein entsprechendes Reglement mit einheitlichen Kriterien ausarbeiten.

Der Grosse Rat hat am Dienstag ein Postulat der GLP stillschweigend überwiesen. Im Reglement sollen gemäss Regierungsrat die Rahmenbedingungen für eine Nachtabschaltung der Strassenbeleuchtung auf Kantonsstrassen unter Berücksichtigung der Aspekte der Verkehrssicherheit festgelegt werden.

Dabei soll der technische Fortschritt berücksichtigt werden. Moderne vernetzte Systeme ermöglichten eine bedarfsgerechte individuelle, aber koordinierte dynamische Dimmung der einzelnen Leuchtenpunkte, hielt der Regierungsrat in einer schriftlichen Stellungnahme fest.

Durch den Einsatz solcher intelligenten Beleuchtungen könnten Lichtverschmutzung und Energieverbrauch stark reduziert und trotzdem die Sicherheit gewahrt werden. Der Regierungsrat will von einer undifferenzierten pauschalen flächendeckenden Nachtabschaltung im ganzen Kanton nichts wissen.

Das zuständige Departement Bau, Verkehr und Umwelt (BVU) erachtet die Nachtabschaltungen oder eine Reduktion der öffentlichen Beleuchtung in der verkehrsarmen Zeit als möglich. Eine Reduktion der öffentlichen Beleuchtung soll je nach Verkehrsaufkommen, Fahrplan des öffentlichen Verkehrs und Wochentag vorgenommen werden.

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1