Nicht nur an der diesjährigen Schweizer Chemie-Olympiade, auch in einer anderen Wissenschaftsdisziplin schwingen die Aargauer Schüler obenaus: Sieben Kantischüler aus dem Kanton Aargau haben an der Schweizer Biologie-Olympiade Medaillen geholt. Vom 19. bis am 22. April 2017 hatten sich die Nachwuchsbiologinnen und -biologen im Final des nationalen Wettbewerbs gemessen. Am Samstag gab der Verband Schweizer Wissenschafts-Olympiaden dann die Gewinner der 12 Gold,-Silber- und Bronzemedaillen bekannt. 

Aargauer besonders erfolgreich

Dabei fällt auf: Aargauer sind auf dem Siegerpodest besonders zahlreich vertreten. Über die Goldmedaillen freuen sich

  • Jana Meier aus Würenlingen (Kantonsschule Wettingen),
  • Caroline Hasler aus Aarau (Neue Kantonsschule Aarau) und
  • Nina Kathe aus Suhr (Alte Kantonsschule Aarau).

Silber ging an weitere drei Aargauer: 

  • Sandro Meier aus Schinznach Bad (Neue Kantonsschule Aarau),
  • David Melillo aus Windisch (Kantonsschule Wettingen) und
  • Seline Schmid aus Lengnau AG (Kantonsschule Wettingen).

Florin Kalberer aus Seengen (Neue Kantonsschule Aarau) brachte eine Bronzemedaille in den Aargau.

Nils Habich aus Merenschwand (Kantonsschule Wohlen) erhielt ein Diplom. 

1304 Schüler wetteiferten um Gold

Für die mit Gold ausgezeichneten Nachwuchstalente ist der Wettstreit jedoch nicht zu Ende: Auf sie wartet die Internationale Biologie-Olympiade 2017. Diese findet vom 23. bis 30. Juli 2017 in Coventry, England statt. Die Vorfreude auf das internationale Olympia-Abenteuer ist gross: "Ich bin sehr gespannt, Jugendliche aus aller Welt zu treffen, die Biologie genauso mögen wie ich", sagt Gewinnerin Jana Meier. Biologie fasziniere sie, weil man mit ihr der Frage nachgehen könne, wie das Leben und der Mensch funktioniert. Die Kantischülerin kann sich gut vorstellen, später Biologie oder Medizin zu studieren. 

Die 20 Finalistinnen und Finalisten hatten sich gegen anfangs 1304 Mitstreiter durchgesetzt und wetteiferten im Finale in 19 Experimenten um die Medaillen. Dabei ging es zum Beispiel darum, die Gene von zwei Gruppen von Fliegen zu analysieren: Fliegen, die Hunger leiden und so ihre Gene an ihre Situation anpassen und Fliegen, die mit normalem Appetit unterwegs sind. (sda/fei)