Indonesien

Aargauer Henning Zhang holt Bronze an Physik-Olympiade: «Die Prüfungen waren extrem schwierig»

Die Schweiz hat sich an der Internationalen Mathematik- und der Physik-Olympiade drei Bronzemedaillen geholt. Zwei davon gehen in den Aargau. Unter den Ausgezeichneten ist auch der Villiger Henning Zhang. Für den 18-Jährigen ist es nicht die erste Olympiade-Auszeichnung.

Die meisten Schüler geniessen derzeit ihre Sommerferien und verschwenden keinen Gedanken an physikalische Konzepte oder mathematische Gleichungen. Nicht so die elf Schweizer Jugendlichen, die in Brasilien vom 12. bis 24. Juli an der Internationalen Mathematik-Olympiade und vom 16. bis 24. Juli in Indonesien an der Internationalen Physik-Olympiade teilnahmen. 

Und die Resultate können sich sehen lassen: Die Schweizer Nachwuchstalente gewinnen drei Bronzemedaillen und acht Auszeichnungen. Gleich zwei Medaillen gehen in den Aargau. In Rio de Janeiro jubelte Gymnasiast Patrick Stalder aus Menziken über Bronze, in Indonesien tat es ihm Physik-Ass Henning Zhang aus Villigen gleich. Ein Selbstläufer war der Sprung aufs Podest jedoch nicht, wie Henning erklärt: "Die Prüfungen waren extrem schwierig." Sie seien jedenfalls gefühlt schwieriger gewesen als Prüfungen aus vorherigen Jahren, mit denen er sich vorbereiten konnte.

Nicht die erste Auszeichnung

Die az hat Henning im Juni porträtiert. "Ich sollte ein wenig Gas geben", sagte er damals auf seine Lern-Bemühungen angesprochen. Seine Anstrengungen haben sich nun ausbezahlt.

Der Villiger hat bereits eine Olympia-Auszeichung zu Hause hängen – eine Bronzemedaille von der Internationalen Mathematik-Olympiade in Hongkong 2016. 

Dieses Jahr stand er wieder vor der Wahl: Mathematik- oder Physikolympiade? Schwierige Entscheidung, denn für beide hatte er sich qualifiziert: Bei der Schweizer Mathe- und Physikolympiade holte er sich je eine Goldmedaille. Mit diesen Erfolgen knüpfte er an seine Gold-Auszeichungen aus den letzten Jahren an. Der 18-jährige ist einer der erfolgreichsten Schweizer Wissenschaftsolympioniken der jüngeren Zeit. 

Henning zeigt, wieso bei einem Newtonpendel gleich viele Kugeln hinten ausschwingen, wie vorne aufprallen. Wer bis zum Ende dranbleibt, wird mit Erleuchtung belohnt.

Henning zeigt, wieso bei einem Newtonpendel gleich viele Kugeln hinten ausschwingen, wie vorne aufprallen. Wer bis zum Ende dranbleibt, wird mit Erleuchtung belohnt.

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