Asyl

Aargauer Gemeinden erhalten Swisslos-Gelder für Flüchtlingsprojekte

Für gemeinnützige Projekte mit Asylbewerbern können Aargauer Gemeinden erstmals Unterstützungsgelder beantragen. (Symbolbild)

Für gemeinnützige Projekte mit Asylbewerbern können Aargauer Gemeinden erstmals Unterstützungsgelder beantragen. (Symbolbild)

Der Kanton Aargau will gemeinnützige Projekte für Asylbewerber und Flüchtlinge in den Gemeinden finanziell unterstützen. Bis 2019 steht eine Summe von 1,6 Millionen Franken zur Verfügung. Das Geld stammt aus dem kantonalen Swisslos-Fonds.

Im ersten Anlauf können Gemeinden und interessierte Kreise bis Ende August Gesuche einreichen, wie die Staatskanzlei Aargau am Freitag mitteilte. Die Projektbeiträge werden im Herbst gesprochen. Danach startet eine zweite Ausschreibung.

Ab Herbst wird zudem die vom Regierungsrat beschlossene Kontaktstelle für Gemeinden besetzt sein. Sie soll als Eingangspforte für alle Fragen, Anliegen und Bedürfnisse im Zusammenhang mit dem Asyl- und Flüchtlingswesen dienen.

Jugendliche und junge Erwachsene, die noch nicht lange in der Schweiz leben, können ab dem Schuljahr 2017/18 das Integrationsprogramm der kantonalen Schule für Berufsbildung besuchen.

Sie sollen ihre Bildungsdefizite verringern und Deutsch lernen. Auch asylsuchende Jugendliche im Alter von 16 bis 18 Jahren werden zum Integrationsprogramm zugelassen. Das Ziel sei, das Risiko einer Abhängigkeit von der Sozialhilfe zu reduzieren, hiess es.

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