Arbeitsmarkt

Aargauer Arbeitslosenquote bleibt bei 2,7 Prozent

Etwas mehr jüngere und weniger ältere Arbeitslose. Dies die Bilanz der Arbeitsmarkt-Statistik vom August. (Symbolbild)

Etwas mehr jüngere und weniger ältere Arbeitslose. Dies die Bilanz der Arbeitsmarkt-Statistik vom August. (Symbolbild)

Die Zahl der Arbeitslosen hat kaum verändert. Verschiebungen ergaben sich bei den einzelnen Altersklassen: Es gibt mehr junge und weniger ältere Arbeitslose.

Das Ende des Schuljahrs und die auslaufenden Lehrverträge bewirken wie schon im Juli auch im August einen Anstieg der Jugendarbeitslosigkeit. Diese beträgt im Kanton Aargau 3,2 Prozent, wie das Departement für Volkswirtschaft und Inneres mitteilt. Hingegen nahm die Zahl der Arbeitslosen bei den 25- bis 49-Jährigen wie auch bei den über 50-Jährigen ab.

Aargau unter dem CH-Durchschnitt

Bei den sechs Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) und der Pforte Arbeitsmarkt waren Ende August 9'408 Personen arbeitslos gemeldet. Das sind 15 weniger als Ende Juli. Die Arbeitslosenquote liegt im Aargau unverändert bei 2,7 Prozent und bei 3,0 Prozent in der Schweiz.

Ende August waren für den Kanton Aargau 2'125 offene Stellen gemeldet. Das sind sechs mehr als im Vormonat.


Mehr junge und weniger ältere Arbeitslose

1'529 Jugendliche oder junge Erwachsene unter 25 Jahren oder 3,2 Prozent waren arbeitslos. Die Zahl der Arbeitslosen unter 25 hat im August wie bereits im Juli deutlich zugenommen, und zwar um 212 Personen. Dies ist auf das Ende des Schuljahres und die auslaufenden Lehrverträge zurückzuführen.

Die Zahl der 25- bis 49-Jährigen Arbeitslosen hat dagegen um 164 Personen abgenommen. Der Rückgang bei den über 50-Jährigen betrug 63 Personen.

Anstieg der Kurzarbeit

Im August 2013 haben im Kanton Aargau 26 Betriebe die Einführung von Kurzarbeit beantragt. Das sind 14 mehr als im Vormonat. Ein deutlicher Rückgang im Juli und ein Wiederanstieg der Kurzarbeitsgesuche im August sind im Jahresverlauf typisch.

Potenziell sind in den 26 Betrieben 413 Mitarbeitende von Kurzarbeit betroffen. Mit den Bewilligungen aus den Vormonaten liegt nun für 932 Personen eine Bewilligung zur Einführung von Kurzarbeit vor. Erfahrungsgemäss nutzen die Betriebe diese Möglichkeit aber nicht voll aus. Betroffen von Kurzarbeit sind primär die Metall- und Maschinenindustrie. Vereinzelt gab es auch Voranmeldungen aus der Möbelindustrie.

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