Workshop

Aargauer Altstädte: «Fangt einfach mal an!»

Die Aarauer Altstadt.

Der Verein Aargauer Altstädte lud zum Workshop über Altstadtentwicklung.

2015 wurde der Verein Aargauer Altstädte von zwölf Aargauer Altstädten und dem Flecken Bad Zurzach als Interessengemeinschaft gegründet. Das Ziel ist die gemeinsame Förderung und Stärkung der Altstädte und der Zweck des Vereins besteht darin, zuhanden der beteiligten Gemeinden Grundlagen zu schaffen, mit welchen die Attraktivität der Aargauer Altstädte erhalten und gesteigert werden können.

Am ersten gemeinsamen Workshop wurde der Einstieg in den von Fachleuten und dem Vorstand ausgearbeiteten konfektionierten Entwicklungsprozess erläutert und diskutiert. Dass die gegenseitige Information und der Erfahrungsaustausch eine wichtige Funktion der Interessengemeinschaft ist, wurde mit der Präsentation des Beispiels der seit 2018 mit dem Musterprozess arbeitenden Stadt Brugg dokumentiert. Gerade, weil die Ziele, die Inhalte und Massnahmen in jeder Stadt anders sein werden, sind Pilotstädte wichtig. Der Prozess allerdings ist für alle konfektioniert und gleich.

Die zentralen Fragen zum Prozessstart

«Wo stehen wir, wo drückt der Schuh und was ist unser Ziel?» Die Vertreterinnen und Vertreter der Städte suchten Antworten auf diese Fragen und formulierten Aufgaben, die dem Prozessstart dienen. Die präsentierten Ergebnisse führten bereits zu möglichen Zielen und zur Definition von Beteiligten. Peter C. Beyeler, Präsident der IG Aargauer Altstädte, ermahnte die Anwesenden zu kleinen Schritten und der Erwartungshaltung für Teilerfolge. «Wir werden nie alles schaffen, deshalb ist die Planung einer Erfolgsquote von 40 bis 60 Prozent gut».

Der Entwicklungsprozess für eine Altstadt habe zudem kein Ende. Die schnellen Veränderungen werden den Prozess immer in Bewegung halten. «Fangt einfach mal an, am besten nach dem Muster des konfektionierten Entwicklungsprozesses», rief er auf.

Alle Städte machen weiter in der IG mit 

Am 15. November treffen sich dann die Delegierten der Städte zu einem weiteren Altstadtgipfel, an welchem die vorgeschlagenen Folgeprojekte für die nächste drei Jahre beschlossen werden sollen. Die Städte im Kanton haben bereits in einer Umfrage ausnahmslos die weitere Beteiligung an der IG Aargauer Altstädte bestätigt. (ms)

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