Doch es gibt sie, die Abweichler unter den 213 Aargauer Gemeinden. Jene Ortschaften also, die den beiden Abstimmungsvorlagen «Altersvorsorge 2020» und «Mehrwertsteuer-Prozent» zugunsten der AHV zustimmten.

Das sind die 12 Gemeinden, die beide Vorlagen angenommen haben:

  1. Ennetbaden =61%
  2. Baden = 59%
  3. Aarau = 55%
  4. Wettingen = 53%
  5. Windisch =53%
  6. Brugg = 52%
  7. Freienwil = 52%
  8. Obersiggenthal = 51%
  9. Mellikon = 51%
  10. Elfingen =51%
  11. Jonen = 51%
  12. Lenzburg = 50,07

Es zeigt sich geografisch, dass die Zustimmung in den Städten Baden, Aarau, Brugg und Lenzburg erfolgte, zudem in der städtischen Region Baden.

Zum Vergleich: Der Kanton Aargau hat die Vorlagen für eine Rentenreform jedoch mit 57% und 54% abgelehnt. Schweizweit resultierten 53% Nein bei der Altersvorsorge und 50,05% bei der Mehrwertsteuer.

In diesen 12 Doppel-Nein-Gemeinden wurde die Altersvorsorge am höchsten verworfen:

  1. Leutwil = 76%
  2. Böbikon = 75%
  3. Schmiedrued = 73%
  4. Wiliberg = 73%
  5. Dintikon = 73%
  6. Schlossrued = 72%
  7. Schwaderloch = 72%
  8. Böttstein = 72%
  9. Leibstadt = 72%
  10. Moosleerau = 71%
  11. Siglistorf = 71%
  12. Leimbach = 71%

In diesen 9 Gemeinden wurde eine der beiden Vorlagen abgelehnt.

  • Rheinfelden
  • Gipf-Oberfrick
  • Wislikofen
  • Mülligen
  • Oberrohrdorf
  • Biberstein
  • Suhr
  • Zofingen
  • Oberrüti