Olympia
Aargau setzt auf Selbstverantwortung: Live-Streams während Sotschi nicht gesperrt

Der Kanton empfiehlt Chefs verschärfte Kontrollen ihrer Arbeitnehmer während Olympia. Bei seinen eigenen Angestellten wird der Zugang jedoch nicht engeschränkt. Man hat Vertrauen und setzt auf die Selbstverantwortung.

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Angestellte könnnten bei Grossanlässen wie der Olympiade abgelenkt werden.

Angestellte könnnten bei Grossanlässen wie der Olympiade abgelenkt werden.

tos

Der Kanton St. Gallen verbietet seinen Angestellten während der Olympiade die Nutzung von sozialen Medien und das Sehen von Live-Streams am Arbeitsplatz. Auch im Kanton Solothurn haben die Beamten keinen Zugang. Die Möglichkeit zur Ablenkung während solch öffentlichen Anlässen stufen die beiden Kantone als zu gross ein.

Die Sprecherin des aargauischen Departements für Finanzen und Ressourcen, Patricia Kettner, bestätigt gegenüber dem Regionaljournal Aargau Solothurn eine andere Handhabung im Kanton Aargau.

Die Richtlinie im Aargau während den olympischen Spielen beschränkt sich auf eine Empfehlung für Führungskräfte, mittels Kontrollen die Nutzung von Livestreams und anderen Ablenkungen auf ein Minimum zu beschränken.

Zum Beispiel könne dann der der Zugriff während der Mittagspause erlaubt werden. Die Mitarbeiter seien auch selbst verantwortlich für ein gesundes Mass an Olympia-Ablenkung. (tos)