Nachwuchsforscher
Aargau mit starker Delegation bei «Schweizer Jugend forscht»

Neun Aargauer Kantonsschülerinnen und Kantonsschüler haben sich mit insgesamt sechs Projekten für den Nationalen Wettbewerb von «Schweizer Jugend forscht» qualifiziert, der am 4. und 5. Mai an der Unviversità dell Svizzera Italiana stattfindet.

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Schweizer Jugend forscht: Preisverleihung am nationalen Wettbewerb 2010 (Archiv)

Schweizer Jugend forscht: Preisverleihung am nationalen Wettbewerb 2010 (Archiv)

Keystone

Der Aargau stellt damit nach dem Kanton Tessin mit 17 und dem Kanton Zürich mit zehn Teilnehmenden die stärkste Delegation an dem Wettstreit für Nachwuchsforscherinnen und Nachwuchsforscher, der in diesem Jahr bereits zum 46. Mal durchgeführt wird.

Die Projekte der Aargauer Schüler beschäftigen sich unter anderem mit der römischen Hanghaus-Architektur in Ennetbaden, dem sportpsychologischen Training für Torhüter sowie mit baulichen Massnahmen zur Eindämmung von NO2-Emissionen.

62 Projekte aus 15 Kantonen

Um an dem Anlass dabei zu sein, mussten die Jugendlichen ein wissenschaftliche Arbeit einreichen und ihm Rahmen eines Workshops eine Vorselektion überstehen. Schliesslich wurden insgesamt 77 Personen aus 15 Kantonen mit 62 Projekten zugelassen, wie Evelyne Plüss von «Schweizer Jugend forscht» auf Anfrage mitteilte.

Am 4. Mai präsentieren die jungen Forscher in Lugano ihre Projekte anhand von Postern, Präsentationen, Prototypen und Ausstellungsobjekten der Öffentlichkeit. Einen Tag später begutachtet eine Fachjury die Arbeiten und bewertet diese mit den Prädikaten «gut», «sehr gut» oder «hervorragend».

Geldpreise zu gewinnen

Zu gewinnen gibt es für die Jugendlichen - je nach Einteilung - Preissummen zwischen 500 und 1200 Franken. Die innovativsten Projekte werden zudem mit Sonderpreisen ausgezeichnet, wie etwa einem Forschungsaufenthalt an der Universität Basel oder dem Besuch von Wissenschaftsausstellungen und -camps im Ausland.

Schweizer Jugend forscht unterstützt nach eigenen Angaben seit 1967 neugierige und motivierte Kinder und Jugendliche. Ziel der Stiftung ist es, «die Freude und Faszination an wissenschaftlicher Arbeit zu wecken». (bau)

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