Villigen
Aargau bewirbt sich für Innovationspark-Standort in PSI-Nähe

Der Kanton Aargau steigt mit dem Projekt «PARK innovAARE» in Villigen ins Rennen um einen Standort des Netzwerks Innovationspark Schweiz. Die Nähe zum Paul Scherrer Institut (PSI) mache das Untere Aaretal zu einem idealen Standort.

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Der Kanton Aargau und das PSI haben das Konzept InnovAARE vorgestellt.
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InnovAARE soll Spitzenforschung und unternehmerische Innovationstätigkeit zusammenführen.
Bis im Jahr 2016 soll die erste Bauetappe abgeschlossen sein.
Der Park InnovAARE wird direkt neben dem PSI errichtet.

Der Kanton Aargau und das PSI haben das Konzept InnovAARE vorgestellt.

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Der Kanton Aargau steigt mit dem Projekt «PARK innovAARE» in Villigen AG ins Rennen um einen Standort des Netzwerks Innovationspark Schweiz.

Die Nähe zum Paul Scherrer Institut (PSI) mit seinen weltweit einzigartigen Grossforschungsanlagen mache das Untere Aaretal zu einem idealen Standort, argumentiert der Kanton.

Der «PARK innovAARE» soll direkt beim PSI realisiert werden, der grössten interdisziplinären Forschungsstätte der Schweiz.

Er ist ein gemeinsames Projekt von Wirtschaft, Forschung und Politik. Hinter den Plänen stehen neben dem PSI und dem Kanton Aargau auch Firmen wie ABB, Alpiq, Alstom, Axpo, Swissgrid und andere sowie die Fachhochschule Nordwestschweiz.

Die Unternehmen und die öffentlichen Körperschaften gründeten zu diesem Zweck eine Aktiengesellschaft.

Ziel sei es, Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung im Interesse des Technologietransfers im «PARK innovAARE» zusammenzubringen, sagten Vertreter der Aktiengesellschaft am Montag vor den Medien in Villigen.

Die Grossfirmen wollen sich mit 33 Prozent an der AG beteiligen. Gleich gross soll der Anteil der KMU sein. Weitere 33 Prozent der Aktien wollen gemeinsam der Kanton Aargau, die Standortgemeinden Villigen und Würenlingen, das PSI und die Fachhochschule zeichnen. Das restliche Prozent soll im Besitze des Managements bleiben.

Durch die Kombination von Spitzenforschung und unternehmerischer Innovationstätigkeit würden strategische Wettbewerbsvorteile und Innovationen gefördert, sagte Remo Lütolf, Vorsitzender der Geschäftsleitung ABB Schweiz, laut einer Mitteilung.

Gerade im Aargau, mit seinen führenden Hochschulen und Forschungsinstituten sowie der Nähe zur ETH in Zürich, seien die Rahmenbedingungen dafür hervorragend.

Für den «PARK innovAARE» wurden die vier Innovationsschwerpunkte «Mensch und Gesundheit», «Hochentwickelte Materialien und Herstellung», «Energie» sowie «Beschleunigertechnologie» definiert.

Sie sind abgeleitet aus den Forschungsschwerpunkten des PSI und auf die Bedürfnisse der Industrie abgestimmt.

Urs Hofmann (3. v.l.) spricht über das Projekt Ebenfalls an der PK: Daniel Kündig (Projektleiter kantonale Eingabe Park innovAARE), Alex Hürzeler (Regierungsrat), Joel Mesot, (Direktor PSI) und Jakob Baumann (Gemeindeammann Villigen)
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Pressekonferenz zum Projekt der innovAARE
Regierungsrat Alex Hürzeler mit Regierungsrat Urs Hofmann
Remo Lütolf Vorsitzender der Geschäftsleitung ABB Schweiz
Ursula Renold Präsidentin Fachhochschulrat FHNW
Daniel Kündig Projektleiter kantonale Eingabe Park innovAARE

Urs Hofmann (3. v.l.) spricht über das Projekt Ebenfalls an der PK: Daniel Kündig (Projektleiter kantonale Eingabe Park innovAARE), Alex Hürzeler (Regierungsrat), Joel Mesot, (Direktor PSI) und Jakob Baumann (Gemeindeammann Villigen)

Emanuel Freudiger

Innovation und Forschung fördern

Mit dem Projekt Nationaler Innovationspark wollen Bund, Kantone, Wissenschaft und Wirtschaft die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz langfristig sichern.

In der Nähe zu führenden Hochschulen oder Forschungsinstitutionen sollen Zentren entstehen, in denen Spitzenforschung und unternehmerische Innovationstätigkeit vereint werden.

Der Nationale Innovationspark soll dezentral in Form eines Netzwerkes organisiert werden und neben zwei Hub-Standorten im Raum Zürich und Lausanne über mehrere Netzwerkstandorte verfügen. Die Kantone konnten sich bis Ende März 2014 bei der Konferenz Kantonaler Volkswirtschaftsdirektoren bewerben.

Am Montag reichten auch die Kantone Jura, Basel-Stadt und Basel-Landschaft ihren gemeinsamen Vorschlag ein.

Die kantonalen Volkswirtschaftsdirektoren wollen im Sommer zuhanden des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung eine Empfehlung abgeben.

Park InnovAARE - Eine Broschüre über das Projekt

ZVG/ag.ch

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