Verkehrsstrom

90 Prozent der Schweizer Erwerbstätigen pendeln – Aargau hat eine negative Bilanz

Die Grafik zeigt die wichtigsten Pendlerströme zwischen Schweizer Gemeinden im Jahr 2014. (Ausschnitt)

Die Grafik zeigt die wichtigsten Pendlerströme zwischen Schweizer Gemeinden im Jahr 2014. (Ausschnitt)

Weniger Menschen pendeln in den Aargau zur Arbeit als umgekehrt. Und: Schweizweit fährt jeder zweite Pendler mit dem Auto zur Arbeit.

48'076 mehr Menschen reisen für die Arbeit aus dem Aargau, als von aussen in den Kanton kommen. Damit beträgt der relative Pendlersaldo -15,6 Prozent. Das zeigen Zahlen des Bundesamts für Statistik für das Jahr 2016.

In der Schweiz ziehen neun Kantone mehr Pendlerinnen und Pendler an, als dass sie verlieren. Gemessen an der Bevölkerung nehmen Basel-Stadt (50,7%) und Zug (33,7%) am meisten Pendler auf. Für Basel bedeutet das: Mehr als doppelt so viele Menschen strömen täglich nach Basel zur Arbeit, als Pendler den Kanton verlassen.

Das Land in der Übersicht:

Pendler gelten als Personen, die auf dem Weg zur Arbeit ihr Wohngebäude verlassen müssen. 2016 pendelten 9 von 10 Erwerbstätigen zur Arbeit, schreibt das Bundesamt für Statistik (BfS). Das sind rund 3,9 Millionen Menschen. 71 Prozent arbeiteten ausserhalb ihrer Wohngemeinde. Im Jahr 1990 waren es erst 59 Prozent. Das bedeutet: Die Pendlerströme sind gewachsen. Eine Pendler nimmt einen mittleren Arbeitsweg von 14,8 Kilometer auf sich (nur Hinweg) und benötigt dafür 30 Minuten.

Die wichtigsten Pendlerströme:

Hauptverkehrsmittel war 2016 das Auto: Etwas mehr als die Hälfte der Pendlerinnen und Pendler benutzten das Auto (52%). Der öffentliche Verkehr (31%) folgt mit bereits grossem Abstand.

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1