Finanzausgleich
89 Aargauer Gemeinden bekommen Geld, 56 müssen zahlen – die Liste

Welche Aargauer Gemeinde bekommt wieviel Finanzausgleich, welche muss wieviel zahlen? Jetzt ist die Liste mit den Beträgen für 2016 da. 86 Gemeinden dürfen sich freuen: Sie bekommen Geld. 56 Kommunen dagegen müssen ins Portemonnaie greifen.

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Aargauer Gemeinden und wie der Finanzausgleich 2016 aussieht

Aargauer Gemeinden und wie der Finanzausgleich 2016 aussieht

Die Auszahlungssumme aus dem Finanzausgleich für das Jahr 2016 beträgt total 43,2 Millionen Franken. Sie wird an 86 Gemeinden ausgerichtet. Einen Beitrag erhalten jene Gemeinden, deren Finanzbedarf im Basisjahr 2014 höher ist als deren Ertragskraft. Das teilt das Departement Volkswirtschaft und Inneres in einer Medienmitteilung mit. Im Vergleich zum laufenden Jahr wird den Gemeinden 4,4 Millionen Franken weniger ausgezahlt, weil sich die Ertragskraft der Gemeinden um 1 Prozent verbessert hat.

Alle Gemeinden, deren Steuerkraft über dem Kantonsmittel liegt und den Finanzbedarf übersteigt, müssen Abgaben in den Finanzausgleichsfonds leisten. 56 Gemeinden sind betroffen. Sie zahlen 2106 total 27,9 Millionen Franken an die finanzschwachen Gemeinden.

Diese Gemeinden bekommen am meisten:

  • Reinach 2,55 Mio
  • Menziken 1,85 Mio
  • Aarburg 1,52 Mio
  • Unterkulm 1,51 Mio
  • Schmiedrued 1,42 Mio
  • Oberkulm 1,3 Mio
  • Windisch 1,15 Mio
  • Murgenthal 1,01 Mio

Diese Gemeinden zahlen am meisten:

  • Baden 6,19 Mio
  • Aarau 2,33 Mio
  • Wettingen 1,38 Mio
  • Rheinfelden 1,30 Mio
  • Oberwil-Lieli 1,27 Mio
  • Bergdietikon 1,15 Mio
  • Ennetbaden 1,05 Mio
  • Kaiseraugst 1,05 Mio

Hier gehts zum Gesamtüberblick:

Departement für Volkswirtschaft und Inneres

Ausgleichsgesetz Spitalfinanzierung

Weiter teilt das Departement mit: Das Ausgleichsgesetz Spitalfinanzierung, in Kraft seit dem 1. Januar 2014, hat den finanziellen Ausgleich der Lastenverschiebung, die sich aus der vollständigen Finanzierrung der Spitalfinanzierung ergibt, zum Zweck. Die saldo-neutralen Ausgleichsabgaben und -beiträge für alle Gemeinden betragen im Jahr 2016 rund 24 Millionen Franken. Diese Zahlungen ersetzen den früheren indirekten Finanzausgleich, der in den Spitalfinanzierungsbeiträgen der Gemeinden enthalten war.

Gemeinden, deren Steuerertrag bei mittlerem Steuerfuss, zuzüglich der erhaltenen Beiträge aus dem ordentlichen Finanzausgleich, tiefer liegt als 80 Prozent des kantonalen Mittelwertes, erhalten Sonderbeiträge aus dem Finanzausgleichsfonds. Im Jahr 2016 erhalten 18 Gemeinden Sonder-beiträge von 7,7 Millionen Franken. (roc)

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