Lenzburg

80-Jähriger überfährt eine junge Frau: Die Verkehrs-Statistik zeigt – meist sind Rentner die Opfer

Der Unfallort in Lenzburg: Hier wurde die 19-Jährige vom Auto tödlich erfasst.

Der Unfallort in Lenzburg: Hier wurde die 19-Jährige vom Auto tödlich erfasst.

Ein Rentner (80) fährt in Lenzburg eine Fussgängerin (19) tot – und dies auf dem Fussgängerstreifen. So tragisch der Fall ist, die Zahl der Todesopfer auf Zebrastreifen ist seit 1980 markant gesunken.

Ein Rentner (80) fährt in Lenzburg eine Fussgängerin (19) tot – und dies auf dem Fussgängerstreifen. Der Blick in die Statistik des Bundesamts für Unfallverhütung(bfu) zeigt: Tatsächlich ist die Zahl der auf dem Zebrastreifen tödlich verunglückten Personen in der Schweiz drastisch zurückgegangen. Und: Die meisten Opfer sind Rentner.

Waren 1980 noch 69 Todesopfer zu beklagen, sank deren Zahl bis ins Jahr 2000 auf 50. Zehn Jahre später wurden noch 20 Fussgänger auf dem Zebrastreifen totgefahren.

Die neuste Statistik des Bundesamts für Unfallverhütung aus dem letzten Jahr zählte 15 Tote. Es zeigt sich folglich ein äusserst positiver Trend, und dies, obwohl die Bevölkerung in der Schweiz seit 1980 um einen Viertel zugenommen hat.

Der Grund: Geschwindigkeitsbeschränkungen, nicht zuletzt die Einführung von Tempo 30. Auffallend: Die meisten der Todesopfer – nämlich neun von fünfzehn–, sind über 65-jährig, also im Pensionsalter. Weitere vier sind über 25 Jahre alt.

Fussgänger, die nicht auf einem Zebrastreifen tödlich verunglückten, wurden zuletzt mit 50 Personen angegeben.

Insgesamt starben zuletzt im Strassenverkehr 216 Personen: 75 durch Auto-, 43 durch Motorradunfälle.

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