Der Entscheid fiel mit 92 Stimmen, einer Gegenstimme und zwei Enthaltungen. Sämtliche Fraktionen stellten sich hinter die Anträge des Regierungsrates: Der Kanton Solothurn kann in den kommenden zwei Jahren 69,53 Millionen Franken für den öffentlichen Verkehr aufwenden. Auch der Aargau profitiert davon, denn zu den Schlüsselmassnahmen gehört der Ausbau der S-Bahn Aargau-Solothurn in der Region Olten. 

Mit dem neuen Globalbudget werde die Forderung des Massnahmenplanes 2014 nach einer Plafonierung der Ausgaben auf dem Niveau von 2015 knapp eingehalten, sagte Kommissionssprecher Markus Knellwolf (GLP, Solothurn).

Für Grüne und SP ist diese Plafonierung falsch. Einige Ausbauten, die nötig wären, blieben auf der Strecke. Beim öffentlichen Verkehr werde am falschen Ort gespart, sagte Hardy Jäggi (SP, Recherswil).

Trotz dieser Plafonierung konnten einige Angebotserweiterungen ins Globalbudget aufgenommen werden. Dies, weil die Abgeltungen an die Transportunternehmen in der laufenden Globalbudgetperiode 2018/19 tiefer ausgefallen sind als ursprünglich budgetiert.