Im Kanton Aargau führten 2018 Geschwindigkeitsübertretungen zu den meisten Führerausweisentzügen von Fahrzeuglenkern. Allein 1828 Aargauer mussten das Billett abgeben, weil sie sich nicht ans Tempolimit hielten.

Auf Platz 2 rangiert – mit 693 Entzügen – das Fahren in angetrunkenem Zustand. Die weiteren Gründe finden Sie in der folgenden Infografik: 

Je älter die Aargauer werden, umso seltener rasen sie

Interessant wird es, wenn man einen vergleichenden Blick auf die einzelnen Altersgruppen wirft. Je älter die Aargauer sind, umso seltener rasen sie – oder lassen sich zumindest nicht mehr so häufig beim Rasen erwischen.

Besonders ab dem 30. Lebensjahr scheinen es die Aargauer Autofahrer mit dem Tempolimit genauer zu nehmen.

Was Alkohol am Steuer betrifft, nehmen es sowohl die Jüngsten wie auch die Älteren weniger genau. Angeführt wird die Statistik von den 20- bis 29-Jährigen, dicht gefolgt von den 40- bis 49-Jährigen:

Insgesamt verloren 2018 ganze 6371 Aargauer das Billet. Damit landet der Kanton im schweizweiten Vergleich auf Platz 4, gleich hinter Bern und vor St. Gallen. 

Die Rangfolge ist jedoch mit Vorsicht zu geniessen: Die Zahlen geben nur die absolute Häufigkeit der Fahrausweisentzüge an. Die Anzahl Fahrzeuglenker in den Kantonen wird dabei nicht berücksichtigt. 

Schweizweit mussten im vergangenen Jahr rund 80'000 Personen ihren Fahrausweis abgeben. Das entspricht einem Rückgang von sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr. Verantwortlich waren vor allem überhöhte Geschwindigkeit und Fahren in angetrunkenem Zustand. Das belegt die neue Statistik des Bundesamts für Strassen (ASTRA).