Psychiatrische Dienste Aargau
54 Angestellte mehr: Die Psychiatrischen Dienste Aargau sind stark ausgelastet

54 Angestellte mehr in vier Jahren: Insgesamt sind bei den Psychiatrien im Aargau 995 Personen angestellt - 2010 waren es noch 941. Der Gewinn von 4,9 Millionen Franken aus dem erfolgreichen Geschäftsjahr 2013 wird in nötige Sanierungen fliessen.

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Um 3,2 Prozent auf 706 wuchs die Anzahl Vollzeitstellen bei den psychiatrischen Diensten im Aargau (hier eine geschlossene Abteilung in Königsfelden).

Um 3,2 Prozent auf 706 wuchs die Anzahl Vollzeitstellen bei den psychiatrischen Diensten im Aargau (hier eine geschlossene Abteilung in Königsfelden).

Raphael Hünerfauth/Archiv

In der Psychiatrie Königsfelden läuft eine Gesamtsanierung in drei Schritten. Bereits im November eröffnete das provisorische Kriseninterventions- und Triagezentrum (Kitz). Noch in diesem Jahr werden die Aufträge für die Neubauten der Zentren für Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie der Erwachsenenpsychiatrie vergeben.

Die neuen Angebote sind dringend nötig: Die Psychiatrischen Dienste Aargau (PDAG) waren 2013 zu 99,4 Prozent ausgelastet, teilt das Unternehmen mit.

995 statt 941 Angestellte

Die Anzahl Pflegetage nahm um 3,8 Prozent auf 120 190 zu. Um 3,2 Prozent auf 706 wuchs die Anzahl Vollzeitstellen. Insgesamt sind 995 Personen bei den Psychiatrischen Diensten angestellt - 2010 waren es noch 941. Im letzten Jahr betrug der Personalaufwand 85,3 Millionen Franken.

Bei einem Betriebsaufwand von 120 Millionen Franken resultierte ein Reingewinn von 4,9 Millionen Franken. «Um die Finanzierung der Gesamtsanierung Psychiatrie Königsfelden sicherzustellen, muss auch in den kommenden Jahren ein Reingewinn in mindestens dieser Höhe angestrebt werden», heisst es in der Mitteilung der Psychiatrischen Dienste.

Mit der Wahl von Markus Gautschi zum neuen CEO der PDAG habe man im letzten Jahr auch einen wichtigen zukunftsweisenden Personalentscheid gefällt. (deg)