Verkehrssicherheit
50 gefährliche Übergänge für Fussgänger müssen saniert werden

Der Kanton Aargau will bis Ende Jahr bei 50 Querungsstellen auf Kantonsstrassen die Sicherheit verbessern. Eine Analyse der Sicherheit bei sämtlichen 1600 Querungsstellen ergab, dass bei 50 dringender Handlungsbedarf besteht.

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Unfälle auf Fussgängerstreifen sind keine Seltenheit.

Unfälle auf Fussgängerstreifen sind keine Seltenheit.

Urs Lindt

Bereits dunkelt es früh ein und die Lichtverhältnisse werden immer schlechter. Diese schwierigen Wetter- und Lichtverhältnisse sind immer wieder die Ursache von Verkehrsunfällen. Nun soll im Hinblick darauf die Verkehrssicherheit an Fussgängerstreifen erhöht werden.

50 Querungsstellen sollen noch 2012 saniert werden, wie das Aargauer Departement Bau, Verkehr und Umwelt (BVU) am Donnerstag mitteilte. Die restlichen der gesamthaft 1600 Querungsstellen sollen in den nächsten 5 bis 15 Jahren saniert werden.

Querungsstellen sind Strassenübergänge, die entweder in Form von Fussgängerstreifen markiert oder ausserorts als Mittelinseln dargestellt werden.

Auch Gemeinden wurden informiert

Über das Handlungsprogramm Fussgängerstreifen des Kantons wurden im Juli 2012 auch die Gemeinden informiert. Erste Rückmeldung zeigen, dass die Gemeinden bereits rund 100 Fussgängerstreifen optimiert wurden, wie das BVU festhielt.

Die Gemeinden erneuerten Markierungen, ergänzten fehlende Signale und ergriffen bauliche Massnahmen wie beispielsweise das Anbringen von Beleuchtungen. Für Fussgängerstreifen auf Gemeindestrassen sind Gemeinden zuständig. Der Kanton beaufsichtigt die Gemeinden, damit sie ihre Verantwortung wahrnehmen. (sda/ahu/cfü)