Wahlen

40 Kandidaten für 40 Sitze: Posten der Gerichtspräsidenten werden wohl in Stiller Wahl besetzt

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Für die Wahlen der Gerichtspräsidenten im Aargau wird es keine Urnen brauchen. Es kommt zu keinen Kampfwahlen. Und: 38 von 40 Personen stellen sich der Wiederwahl.

Für die Wahlen der Gerichtspräsidentinnen und Gerichtspräsidenten der Bezirksgerichte am 27. September sind 40 Sitze zu besetzen. Ebenso viele Kandidaturen wurden bei der Staatskanzlei Aargau eingereicht. Kampfwahlen wird es vermutlich keine geben. Bereits vor vier Jahren zeigte sich ein ähnliches Bild. Für 40 Sitze waren 41 Kandidaturen eingegangen. Die Gesamterneuerungswahlen werfen im Aargau selten hohe Wellen, viel eher sind Wahlen frei werdende Sitze im Gerichtspräsidium während einer laufenden Amtsperiode umstritten. Worauf dies effektiv zurückzuführen ist, kann auch die Staatskanzlei nicht mit Sicherheit sagen. Die Erfahrungen zeigen jedoch, dass sich die Parteien im Voraus absprechen. Bisherige würden selten angegriffen.

Ebenfalls auffällig: Für die Wahl stellen sich 38 bisherige Gerichtspräsidentinnen und Gerichtspräsidenten zur Verfügung, nur gerade zwei Namen stehen auf den Listen. Dies sind Angela Eckert, die in Baden kandidiert sowie Thomas Meier, der sich in Zofingen für den Posten als Gerichtspräsident bewirbt.

Die Namen aller angemeldeten Kandidatinnen und Kandidaten werden am kommenden Mittwoch im kantonalen Amtsblatt veröffentlicht. Da sich für alle Gerichtspräsidiumsstellen jeweils nur eine Kandidatin respektive ein Kandidat angemeldet hat, wird mit der Publikation im Amtsblatt eine Nachmeldefrist von fünf Tagen – bis am 3. August – angesetzt, innert welcher weitere Kandidatinnen oder Kandidaten angemeldet werden können. Wenn keine Nachmeldungen eingehen, gelten die angemeldeten Kandidatinnen und Kandidaten als in stiller Wahl gewählt. Damit müssen am 27. September keine Urnenwahlen für die Gerichtspräsidiumsstellen durchgeführt werden. (cri)

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