Eine ganz neue Sicht habe man so auf die Welt, sagt Lea Senn über das Ballonfahren. Ballonpilot Stefan Wälchli sagt: «Man ist so schnell in einer anderen Welt – alles andere ist unwichtig.» Heben Sie mit diesem Video ab und lassen Sie sich anstecken von der Faszination der beiden:

Ballonfahrt 360° über das Aargauer Suhrental von Muhen über Schöftland bis nach Reiden LU.

Ballonfahrt 360° über das Aargauer Suhrental von Muhen über Schöftland bis nach Reiden LU.

«Mega fasznierend», findet Lea Senn die Ballonfahrt über ihren Heimatkanton. Zwar sehe man den vielleicht auch mal vom Flugzeug aus, aber im Ballon sei man viel weniger hoch und könne so Vieles von Auge sehr genau erkennen. «Und das ist umso schöner, wenn es eine Region ist, die man kennt.»

Die 23-jährige Aargauerin studiert an der Zürcher Hochschule der Künste audiovisuelle Medien. Im Rahmen ihrer Bachelorarbeit widmete sie sich dem Ballonfahren. «Vor drei Jahren habe ich meine erste Ballonfahrt gemacht und war begeistert. Nicht nur vom Ausblick, auch von der Technik und dem Wissen des Piloten. Da steckt so viel dahinter.»

«Das Ziel ist immer unbestimmt»

Begeistert war sie auch von Stefan Wälchli, mit dem sie damals zum ersten Mal gefahren war. «Er hat so viel Leidenschaft für das Ballonfahren.» Für sie war klar, dass sie auch für ihre Bachelorarbeit mit ihm abheben will.

Wälchli war sofort dabei. «Das war sehr spannend für mich», sagt der Ballonpilot aus Riken. «Ballonfahren ist meine Leidenschaft, darüber spreche ich gern.» Neben einem 100-Prozent-Job steigt Wälchli mehrmals pro Woche in den Korb. Und lässt sich überraschen: «Das Ziel ist immer unbestimmt, das macht es spannend. Und jede Fahrt einmalig.»

Das Herzstück

Beide, Lea Senn und Stefan Wälchli, schwärmen von der Ruhe, die sich ausbreitet, sobald der Ballon abhebt. Und Wälchli versichert: «Im Ballon gibt es keine Höhenangst.» Er ist die beste Referenz: «Ich habe selbst Höhenangst.» Aber im Korb sei er einfach nur gelöst.

Dieses Gefühl möchte Lea Senn mit ihrem 360°-Video vermitteln. «Es ist das Herzstück der Arbeit», sagt sie. Für die Rundumsicht hat sie sich entschieden, weil  man als Passagier oft selbst nicht wisse, wo man hinsehen soll. «Nach oben zum Brenner und in den Ballon, zum Piloten oder nach unten auf die Erde – es ist alles spannend.»