Volksschule
2600 Unterschriften gegen Sparpläne des Kantons an der Volksschule

In einer Petition werden die geplanten Sparmassnahmen in der Volksschule kritisiert. Sie wird dem Regierungsrat im Januar übergeben - im Anschluss an einen Demonstrationszug.

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Petitionäre erheben unter anderem Einspruch gegen die Erhöhung der Klassengrössen.

Petitionäre erheben unter anderem Einspruch gegen die Erhöhung der Klassengrössen.

Keystone

Widerstand gegen die Sparpläne des Kantons an der Volksschule: 2600 Personen haben eine Petition unterzeichnet, in der sie die geplanten Einsparungen kritisieren.

Vor der ersten Grossratssitzung des Jahres am 7. Januar werde die Petition dem Regierungsrat übergeben, heisst es in einem Communiqué. Zuvor wird ein Demonstrationszug ab dem Bahnhof Aarau zum Regierungsplatz stattfinden, die Übergabe ist um 9 Uhr geplant.

«Als Eltern von schulpflichtigen Kindern sind wir von den vorgeschlagenen Einsparungen im Bildungsbereich direkt betroffen und ersuchen Sie, von den hauptsächlich in der Entscheidungskompetenz der Regierung liegenden einschneidenden Kürzungen in der Volksschule abzusehen», heisst es in der Petition.

Die Unterzeichnenden erheben insbesondere Einspruch gegen die Erhöhung der Klassengrössen an Primarschulen, weil dadurch die Schliessung kleinerer Schulen drohe.

Auch mit der Verminderung des Angebots an Wahlfächern sind sie nicht einverstanden. «Den Kindern soll eine grundlegende und ausgewogene Bildung im sozialen, emotionalen, intellektuellen und körperlichen Persönlichkeitsbereich ermöglicht werden», heisst es im Brief.

Die Entfaltung der Lernfreude, der Fähigkeiten, der Interessen und Neigungen sei dabei ein zentraler Punkt. Die geplanten Streichungen widersprächen dem grundsätzlichen Bildungsziel.

Die Eltern wehren sich auch gegen die Abschaffung der Einschulungsklassen und die Reduktion des Weiterbildungsangebots für Lehrpersonen, um ein paar weitere Punkte zu nennen. (az)

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