Bezirksgericht

2100 Frauen in E-Taxis: Unternehmer wollte Mobilität revolutionieren, heute steht er in Baden vor Gericht

Bevor das Geschäft in Fahrt kam, war die Firma pleite. (Symbolbild)

Bevor das Geschäft in Fahrt kam, war die Firma pleite. (Symbolbild)

Er plante die Revolution auf der Strasse, die Alternative zum Taxi. Doch bevor das Projekt richtig in Fahrt kam, war seine Firma pleite. Heute steht der Geschäftsführer unter anderem wegen Veruntreuung und Betrug vor den Richtern.

Er träumte von 2100 Frauen, welche die Kundschaft in 700 Elektroautos durch die Schweiz chauffieren. Von einer Alternativen zum Taxi. Einer Art Schweizer Uber mit einer extra entwickelten Smartphone-App. Seine Idee kam an. Es gelangt ihm, namhafte Personen aus der Mobilitätsbranche um sich zu scharen, die Teil seines Projektes sein wollten. 

Aber er scheiterte. Inzwischen ist die Firma pleite und gegen den Geschäftsführer und Gründer läuft ein Verfahren. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Veruntreuung, Misswirtschaft, mehrfache Urkundenfälschung und gewerbsmässiger Betrug vor. 

Mindestens eine Million Franken versenkt

Gemäss ehemaligen Wegbegleitern soll er Investoren, Mitarbeiter und Geschäftspartner getäuscht haben. Er soll Rechnungen und Löhne zu spät oder gar nicht bezahlt haben. Insgesamt sei mit dem Projekt ein tiefer einstelliger Millionenbetrag versenkt worden. 

Heute muss sich der Mann vor den Bezirksrichtern in Baden verantworten. Die Verhandlung dauert voraussichtlich den ganzen Tag. (nla)

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