Obwohl die Temperatur deutlich über der Nullgradgrenze lag, kam es im leichten Regen nach 4 Uhr vielenorts zur Eisbildung auf den Fahrbahnen. Um diese Zeit wurden der Kantonspolizei denn auch bereits die ersten Unfälle gemeldet. Die Unterhaltsdienste sowie die Polizeipatrouillen standen im Dauereinsatz.

Ambulanzen ausgerückt

Bis 9.30 Uhr wurden der Kantonspolizei 20 Unfälle gemeldet. Mehrheitlich gerieten die Automoblisten ins Schleudern und verursachten Selbstunfälle mit Sachschaden. Gemeldet wurden auch gestürzte Velofahrer sowie Lastwagen, die es auf der spiegelglatten Fahrbahn gedreht hatte

In vier Fällen stand laut Kapo-Mediensprecher Roland Pfister eine Ambulanz im Einsatz. Bei einem Selbstunfall in Würenlingen wurde eine Autofahrerin mittelschwer verletzt. Drei weitere an den übrigen Kollisionen beteiligte Personen erlitten gemäss ersten Erkenntnissen leichte Verletzungen. So auch in Villmergen, wo eine Frau in einer für gefrierende Nässe bekannten Kurve eingangs Dorf mit ihrem Wagen ins Schleudern geriet und von der Hilfikerstrasse abkam.

Besonders prekär war die Situation laut Pfister im nördlichen Aargau sowie im Freiamt. In den Regionen Bözberg, Remigen, Mönthal mussten zahlreiche Strassen vorübergehend gesperrt werden. Die Situation entschärfte sich dann vor 09.00 Uhr.