Aargau
188-Seelendorf ist dem SRF im Aargau am freundlichsten gesinnt

Die Aargauer Stimmbürger haben das Radio- und TV-Gesetz mit 53 Prozent knapp verworfen. Ein 188-Seelendorf entpuppt sich dabei als besonders gut gesinnt gegenüber dem Staatssender SRF.

Merken
Drucken
Teilen
188-Seelengemeinde ist am SRG-freundlichsten (im Bild rechts SRG-Direktor Roger De Weck)

188-Seelengemeinde ist am SRG-freundlichsten (im Bild rechts SRG-Direktor Roger De Weck)

az

Geltwil im oberen Freiamt ist die SRF-freundlichste Gemeinde im Kanton Aargau. Entgegen dem kantonalen Trend hat das 188-Seelendorf dem Radio- und TV-Gesetz (RTVG) mit 66,67 Prozent deutlich zugestimmt.

Insgesamt haben 29 Gemeinden dem RTVG zugestimmt, hinter Geltwil haben Ennetbaden (58,91% Ja), Baden (58,78% Ja) und Ueken im Bezirk Laufenburg (55,56% Ja) relativ klar zugestimmt.

Den höchsten Nein-Stimmenanteil gibt es in Dürrenäsch mit 74,45 Prozent Nein, gefolgt von Moosleerau (70,21% Nein) und Schmiedrued (67,95% Nein). Alle Gemeinden befinden sich im Bezirk Kulm, welcher die Vorlage mit 60,6 Prozent am klarsten abgelehnt hat.

Zwei eher urbane Bezirke haben das Gesetz abgenommen: Baden mit 50,49 Prozent und Aarau mit 50,42 Prozent.

Die Stimmbeteiligung lag bei 41,72 Prozent. (fam)