1. Etappe
130 Leserwanderer halten der Gluthitze stand

Der Auftakt zum Leserwandern stand unter dem Zeichen der Gluthitze. Von Hausen bis nach Baden machte die Sonne den rund 130 Leserwandern zu schaffen. Doch die Freude liessen sie sich deshalb nicht verderben.

Drucken
Teilen
Chefredaktor Christian Dorer begrüsst die Teilnehmer zum Leserwandern 2015!
16 Bilder
Leserwandern 2015, 1. Etappe
Die Leserwanderer in Hausen
Wanderleiterin Wally Maxton begrüsst die Wanderer
Sven Altermatt, Mister Leserwandern und Chefredaktor Christian Dorer
Leserwandern: Nationalrätin Ruth Humbel und die Birmenstorfer Gemeinderätin Marianne Stänz singen das Birmenstorfer Lied.
Ruth Humbel und Marianne Stänz singen das traditionelle Birmenstorfer-Lied
Rolf Kromer, Finanzchef Stapferhaus Lenzburg und Adrian Schoop, Gemeinderat Turgi
Peter Siegrist, Buchautor und Hans-Peter Widmer, ehemaliger az-Journalist
Marianne Binder, Grossrätin
Die Wanderleiterinnnen Annebeth Ott und Wally Maxzon
Dieter Egli, Grossrat und Bernhard Guhl, Nationalrat
Die Sonnenhüte sind beliebt
Die Flip-Flops von Politikerin Irène Kälin
Axel Wüstmann, CEO AZ Medien und Rolf Schmid, CEO Mammut Sports Group
Christian Dorer, Chefredaktor Aargauer Zeitung

Chefredaktor Christian Dorer begrüsst die Teilnehmer zum Leserwandern 2015!

Patrick Züst

Geschwitzt haben alle Wanderer, und das nicht zu knapp. Auch der eine oder andere Stinkfuss war zu vermelden. Die frischesten Füsse hatte die grüne Grossrätin Irène Kälin: Als Einzige wanderte sie in Flip-Flops. Mit rotem Nagellack bekannte sie sich zum Rot, das in vielen Grünen steckt. Parteikollege Jonas Fricker kam im weissen Langarmhemd daher. «Wie ein Bürgerlicher», meinten böse Zungen. Die grün-blau karierten kurzen Hosen entlarvten ihn aber als Alternativen. Eine wandelnde Werbesäule war natürlich Rolf Schmid, der CEO von Mammut.

Staus in Baden

Nicht nur die Kleider gaben zu reden: Eine Leserin fragte, wieso die Zeitung keine Verpflegung spendiere. Die Antwort: An manchen Wandertagen gibt es einen Apéro, aber nur als Überraschung. Wann und wo bleibt vorerst geheim. Damit ist sichergestellt, dass nur die Wanderer vom Apéro profitieren. Gestern wäre ein Apéro beim Abstieg von der Badener Schlossruine Stein passend gewesen: Bis alle 130 Wanderer die schmale Treppe nach unten passierten, hätte es locker für ein Gläschen gereicht. Eine geduldige Leserin analysierte: «Egal, auf welchem Weg man nach Baden kommt, im Stau steckt man immer.»

Sandstrand im Birmenstorf

Auch nach der Brücke von Mülligen nach Birmenstorf war eine schmale Treppe. CVP-Nationalrätin und Orientierungsläuferin Ruth Humbel wich ihr aus und lief eine Extra-Schlaufe, um anderen Wanderern einen Sandstrand an der Reuss zu zeigen. Trotzdem hatte sie auf dem Petersberg noch genug Schnauf, um mit CVP-Gemeinderätin Marianne Stänz das Birmenstorfer-Lied zu singen.

Mülliger Mädchen

Auf der anderen Seite der Reuss seien die Badestrände flacher und schöner, meinte Hans-Peter Widmer, früher lange Redaktor dieser Zeitung und aufgewachsen in Mülligen. Immer wieder hatten die Mülliger Buben Krach mit jenen aus Birmenstorf, sie kämpften auch mit Steinschleudern. Grund: Die Birmenstorfer kamen an den Mülliger Strand und verführten offenbar die Mülliger Mädchen. Auch zum Nitrat im Mülliger Wasser und zur Mühle wusste Widmer viel zu erzählen.

Abwesende und Hündchen

Viel zu erzählen hätte auch Werner De Schepper gehabt, von 2009 bis 2013 stellvertretender Chefredaktor dieser Zeitung und jetzt Co-Chefredaktor der «Schweizer Illustrierten». Er sagte leider kurzfristig ab. Mehr Einsatz zeigte Patrick Züst, bekannt wegen seiner #MaturTortur-Kolumne und gestern als Fotograf im Einsatz: Für das beste Bild rannte er immer wieder von den vordersten zu den hintersten Wanderern und zurück. «Wie ein Hündchen», meinte ein Leser. (deg)

Update folgt...

Aktuelle Nachrichten