«Ich freue mich riesig auf den Familientag», sagt der 12-jährige Kai Steven aus Möriken, der schon als Kleinkind an epileptischen Anfällen litt, deshalb kognitiv und in seinen Bewegungen etwas eingeschränkt ist.

Die Vorfreude gilt dem Anlass, den die Stiftung Wunderlampe einmal im Jahr ausrichtet. Zu diesem Tag sind alle Familien, deren Kindern durch die Stiftung ein Herzenswunsch erfüllt wurde, eingeladen. «Es ist wirklich ein wunderbares Fest auf dem Rütihof in Gränichen, mit einem riesigen Büffet. Für spannende Unterhaltung sorgen jeweils verschiedene Spiele sowie die Clownin Wendolina. Zudem schätze ich den Austausch unter den Familien», sagt Kais Mutter Sandra Hurni.

«Christa ist auch da», ergänzt der 12-Jährige strahlend. Doch sein Herz schlägt nicht für «Wunderlampe»-Botschafterin Christa Rigozzi, obwohl er sie auch super findet, sondern für Sängerin Beatrice Egli. «Sie ist meine Frau», meint er bestimmt.

Seit Kai Steven sie bei der Fernsehsendung «Deutschland sucht den Superstar» gesehen hat, ist er ein absoluter Fan von Beatrice Egli. Wenn eines ihrer Lieder am Radio gespielt wird, ruft er hocherfreut durch die Wohnung «lauter machen».

Beatrice Egli in der Sendung «TalkTäglich»

Beatrice Egli in der Sendung «TalkTäglich» (April, 2016)

Sie begeistert immer wieder aufs Neue ein stetig wachsendes Millionenpublikum: Beatrice Egli hat sich seit ihrem Sieg 2013 bei «Deutschland sucht den Superstar» keine Pause gegönnt. Jetzt schlägt die Schweizer Schlagersängerin das nächste Kapitel in ihrer steilen Karriere auf und veröffentlicht ihr viertes Album «Kick im Augenblick». Im «TalkTäglich» gibt sie einen ersten Vorgeschmack und verrät, wieso sie dem Diät-Wahn abgeschworen hat. (März 2016)

Anruf genügte

So erstaunt denn nicht, dass es sein grösster Herzenswunsch war, sein Idol einmal zu treffen. «Ich habe von der ‹Wunderlampe› gehört und dort einfach angerufen», erinnert sich die Mutter. Und eines Tages kam dann die Meldung von der Stiftung, dass es mit einem Konzertbesuch und sogar einem Backstage-Treffen klappe.

«Ich habe Beatrice Egli einfach gern, wegen der Lieder. Und es war super, hinter der Bühne. Wir haben Fotos gemacht, sie hat mich umarmt und mir ein Autogramm gegeben», sagt Kai Steven strahlend, fügt aber ernst hinzu: «Sie hat meinen Namen falsch geschrieben. Und ich sagte ihr, dass mir ihre Frisur heute nicht gefällt.»

Ihr grosser Fan bleibt er trotzdem. Beim anschliessenden Konzert im Zürcher Volkshaus hat er in Begleitung seiner Mutter und Schwester kräftig mitgeklatscht und da und dort auch mitgesungen. «Aber mit Ohrenstöpseln, mir wars zu laut», sagt er. Zu seiner Sammlung gehören CDs und ein T-Shirt, wen erstaunts, mit einem Porträt von Beatrice Egli.

Später, wenn er die Heilpädagogische Schule in Lenzburg beendet hat, würde Kai gerne als Feuerwehrmann arbeiten, nicht als Sänger. Warum auch, «seine» Beatrice hat ja eine wunderbare Stimme, das reicht.