Spreitenbach

1000 Gäste an der grossen Party im Energiekanton der Schweiz

Die Smart Energy Party in der Umweltarena Spreitenbach mit Prominenz aus Politik, Wirtschaft und Forschung. Der Termin für die nächste Energie-Feier steht bereits wieder fest.

Smart oder nicht smart: Das ist für einmal keine Frage. Der Aargau wird als Energiekanton der Schweiz bezeichnet, weil rund ein Viertel des Schweizer Stroms hier produziert wird. Es ist kein Zufall, dass sich die schweizerische Energie-, Gebäudetechnik- und ICT- Branche einmal mehr in der Umweltarena im aargauischen Spreitenbach versammelte. Man kennt sich, man schätzt sich.

Der bewährte Ablauf begann mit lockerem Networking bereits beim Stehapéro, sodass Kurt Lüscher, Gründer und Organisator des Anlasses, etliche Mühe bekundete, die Gäste an die Tische zu bewegen. Er konnte über 1000 Gäste aus Wirtschaft und Wissenschaft, Behörden und Verbänden begrüssen, darunter eine beachtliche Zahl von National- und Ständeräten. Lüscher wies auf die Bedeutung des Zusammenrückens des Energiesektors wie auch mit der Gebäudetechnik und der Mobilität hin.

Referate zu Körpersprache und Kriegsberichterstattung

Dann übernahm die Tagungsmoderatorin Christa Rigozzi das Zepter, die gewitzt und mit viel Tessiner Charme durch den Abend führte. Als erste Überraschungsreferentin stellte sie die österreichische Psychologin Monika Matschnig vor. Wie Beziehungen knüpfen? Wie geht man in «Resonanz»? Das Publikum erhielt kostenlos witzige und praktische Hinweise.

Danach fesselte ein Vortrag des Investigativ-Journalisten Kurt Pelda die Gäste. Als Kriegsberichterstatter war er mehrere Jahre in Afghanistan und in Syrien. Peldas hochaktuelles Referat mit dem Titel «Leben riskieren für eine gute Sache» handelte von den kriegerischen Brennpunkten im Nahen Osten. Leute sterben, werden gefoltert, verschwinden. Diesen Leuten einen Namen zu geben, betrachtet Pelda als eine seiner Aufgaben.

Gedankenaustausch mit Bekannten und Unbekannten

Der Übergang zum Nachtessen hätte kaum kontrastreicher sein können. Man liess es sich bei Maronicrème-suppe und Tessiner Rindsragout mit Polenta wohlergehen und widmete sich dem Gedankenaustausch mit Leuten, die man noch nie sah, oder schon länger wieder einmal treffen wollte, wie es im Programm hiess.

Zum Schluss folgte mit dem Blues Max Trio dann eine Premiere. Es war das erste Mal in der siebenjährigen Geschichte dieses Anlasses, dass eine Band mit coolen Geschichten und smarter Musik auftrat. Der Termin für die nächste Smart Energy Party steht derweil auch bereits fest: Sie findet am 29. Oktober 2020 statt. (az)

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