Kanton Aargau

Jetzt ist es amtlich: Zürcher gehen den Aargauern auf die Nerven

Die Einkaufsmeile von Zürich

Zürich

Die Einkaufsmeile von Zürich

Wie versteht sich der Aargauer mit seinen Schweizer «Artgenossen»? Die Antwort: Mit dem Berner kommen wir blendend aus - die Zürcher meiden wir jedoch wie der Teufel das Weihwasser.

Letzte Frage zur Befindlichkeit der Aargauerinnen und Aargauer: Wie kommen sie mit ihren Mit-Eidgenossen aus? Die Antwort ist sonnenklar: Die Berner sind ihnen am sympathischsten, am meisten Vorbehalte haben sie gegenüber den Zürchern. Das Image haftet unseren Nachbarn an wie den Aargauern das Klischee der weissen Socken. Die Berner tönen mit ihrem Dialekt halt einfach «gmögig», die Zürcher doch eher schnippisch.

Das Resultat fiel in den parallel in den Kantonen Solothurn und Basel-Landschaft durchgeführten Umfragen denn auch genau gleich aus. In Solothurn schaffen es übrigens die Aargauer mit 2 Prozent Nennungen gerade noch unter die ersten sechs der sympathischsten Schweizer, im Baselbiet scheinen die Aargauer weniger beliebt zu sein, dort wurden sie auf den 6. Rang auf der Antipathieskala gesetzt.

Auch die Basler sind unbeliebt

Das beruht nicht ganz auf Gegenseitigkeit: Bei den Aargauern landen die Baselbieter auf Rang fünf, die Solothurner auf dem achten Platz der Beliebtheitsskala. Zu den sympathischsten Mit-Schweizern zählen sie daneben die Luzerner, Bündner, Walliser, Tessiner und Zuger.

Neben den Zürchern ebenfalls ziemlich weit vorne auf der Unbeliebtheitsskala rangieren die Basler. Das Resultat mutet insofern etwas paradox an, als die Aargauer bei der Frage, was ihnen an ihrem Wohnkanton besonders gefällt, doch die Nähe zu Zürich, Basel (und auch Bern) gleich auf den zweiten Platz nach der Natur und Landschaft setzten. Es mag die Arbeit oder das kulturelle Angebot, aber kaum die Liebe zu den Bewohnern sein, die sie dorthin ziehen. (mou)

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