Quereinsteiger
Jetzt hagelt es Kritik an den Lehrerinnen und Lehrern

Die Aargauer FDP rüffelt die Lehrer, weil sich diese gegen Quereinsteiger wehren. Es scheine ihnen darum zu gehen, die Probleme zu bewirtschaften, statt Hand zu bieten für pragmatische Lösungen, so die Freisinnigen.

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Lehrer

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Keystone

Gemeinsam protestieren die Nordwestschweizer Lehrerverbände gegen das Kurzstudium für Quereinsteiger in den Lehrberuf. Das wiederum trägt ihnen scharfe Kritik der Aargauer FDP ein. Das Interesse an diesem Quereinstieg in den Lehrerberuf sei überwältigend. Offenbar passe das den Lehrergewerkschaften nicht ins Bild, nachdem sie jahrelang behaupteten, der Lehrerberuf sei völlig unattraktiv, so die Freisinnigen. Für die FDP Aargau ist die Reaktion der Lehrerverbände unverständlich. Es scheine ihnen darum zu gehen, die Probleme zu bewirtschaften, statt Hand zu bieten für pragmatische Lösungen.

In einem Punkt ist die FDP aber sogar mit den Lehrern einig: zu verbessern wäre der Anerkennungsstatus für Quereinsteiger. Gemäss vorgeschlagenem Modell sollen sie nur jeweils in einem Kanton unterrichtsberechtigt sein. Aus Sicht der Freisinnigen sei anzustreben, dass die Fachhochschule Nordwestschweiz auch Umschulungen anbiete, die in allen Kantonen anerkannt würden.

Die schroffe Ablehnung des Modells durch die Lehrerverbände sei aber in keinem Sinn lösungsorientiert, so die FDP. (az)