Bei Gesprächen mit dem Aargauischen Tierschutzverein und Pro Natura Aargau habe man festgestellt, dass es bei der Jagd einen weitgehenden Konsens gebe. Wenn die 900 Jägerinnen und Jäger pro Jahr 5000 Rehe erlegen, bleibe der Bestand von zirka 15000 Rehen über einen langen Zeitraum stabil. Ohne Eingriffe gäge es viel zu viele Wildtiere, die Schäden würden massiv zunehmen und auch das Risiko von Seuchen.

„Wir nehmen die Initiative sehr ernst, die Gesellschaft entfernt sich immer mehr von der Natur", betont Präsident Huwyler. Die Jäger hätten auch den Auftrag und die Verpflichtung zur Regulierung der Bestände. Mit grünen Plakaten „Jagd schützt und nützt" machen die Jäger Werbung gegen die Initiative. (LÜ)