Kriminalität

Interkantonal tätige Einbrecherbande überführt

Tätig waren die Einbrecher in den Kantonen Zürich, Aargau, Luzern, Schwyz sowie im Fürstentum Liechtenstein. (Symbolbild)

Tätig waren die Einbrecher in den Kantonen Zürich, Aargau, Luzern, Schwyz sowie im Fürstentum Liechtenstein. (Symbolbild)

Bei mehr als 80 Einbrüchen innert rund neun Monaten hat eine internationale Einbrecherbande in verschiedenen Kantonen Beute im Gesamtwert von gut 640'000 Franken gemacht. Dabei richteten die 25 überführten Mitglieder Sachschäden von rund 225'000 Franken an.

Der Bande auf die Spur kam die Kantonspolizei Zürich nach der Verhaftung eines 25-jährigen Kroaten im September 2010. Zusammen mit ihm wurden fünf Tatverdächtige festgenommen. Im Laufe der Ermittlungen identifizierten die Strafverfolgungsbehörden 19 weitere mutmassliche Komplizen.

Die Männer waren in wechselnder Zusammensetzung banden- und gewerbsmässig in Geschäftsliegenschaften und Bijouterien eingebrochen, wie die Kantonspolizei am Mittwoch mitteilte. Tätig waren sie in den Kantonen Zürich, Aargau, Luzern, Schwyz sowie im Fürstentum Liechtenstein.

An den Einbruchsorten brachen sie die Tresore auf oder transportierten diese als Ganzes ab. Dies taten sie jeweils mit eigenen Autos, mit solchen von Familienangehörigen oder mit entwendeten Fahrzeugen.

Der 25-jährige Kroate stellte sich als "Leitfigur" der Bande heraus, wie ein Polizeisprecher auf Anfrage sagte. Von den Komplizen waren drei Landsleute, sechs kamen aus der Schweiz, sieben aus Serbien/Montenegro, drei aus dem Kosovo, zwei aus Nigeria und je einer aus Georgien, Spanien und der Türkei.

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