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Die Partei der Parteilosen wird in den Aargauer Gemeinden immer übermächtiger – und eine Partei stürzt ab

Schon knapp 55 Prozent der Gemeinderätinnen und Gemeinderäte im Aargau gehören nicht einer Partei an. Ihr Anteil ist hier grösser als in vergleichbaren Kantonen. Warum? Versagen die Parteien? Ist es überhaupt ein Problem? Die Meinungen gehen weit auseinander.

Mathias Küng
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Es gibt kaum ein Jahr ohne Wahlen. 2019 wurden National- und Ständerat bestellt, letztes Jahr Regierung und Grosser Rat. Dieses Jahr finden kommunale Gesamterneuerungswahlen statt, sie nähern sich rasch. Doch wie ist die Ausgangslage? Die Grafik zeigt, die weitaus grösste «Partei» in den Gemeinderäten ist die der Parteilosen. Sie stellen mehr Mandatsträger als alle Parteien zusammen. Ihr Anteil ist bei den letzten Wahlen gar weiter auf knapp 55 Prozent gestiegen.

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