Zofingen
Hundebesitzer befürchten, ihre Tiere seien absichtlich vergiftet worden

Im Quartier Kleinfeld in Aarburg sind im Umkreis von nur hundert Metern gleich drei Hunde unter den gleichen Vergiftungssymptomen erkrankt. Ob es sich um eine Vergiftung handelt, ist noch nicht nachgewiesen.

Merken
Drucken
Teilen
Wegen Vergiftungssymptome sind mehrere Hunde in einer Tierarztpraxis behandelt worden. (Symbolbild)

Wegen Vergiftungssymptome sind mehrere Hunde in einer Tierarztpraxis behandelt worden. (Symbolbild)

Keystone

Ruedi Moor aus Aarburg hat gestern eine Anzeige gegen unbekannt erstattet. Seine Schweizer Sennenhündin Cora konnte am Freitag plötzlich nicht mehr stehen, worauf Ruedi Moor und seine Frau Irene das Tier sofort zur Tierarztpraxis Bolliger Tschuor AG in Oftringen brachten.

Durch die Behandlung geht es Hündin Cora inzwischen wieder besser. Weil viele Hunde mit ähnlichen Symptomen eingeliefert werden, ist Tierarzt Flurin Tschuor vorsichtig, von einer Vergiftung zu sprechen.

Bisher konnte das nicht nachgewiesen werden, auch in den beiden anderen Fällen nicht. Zum Schutz haben die drei betroffenen Hundehalter Maulkörbe besorgt, damit die Tiere keine vergifteten oder giftigen Utensilien fressen können.

Bei Vergiftungsfällen gibt das Schweizerische Toxikologische Informationszentrum (Tox) in Zürich auch den Hundehaltern via die Nummer 145 Tag und Nacht Auskunft. Weil das Vergiften von Tieren ein Straftatbestand ist, fordert Kantonstierärztin Erika Wunderlin die Besitzer auf, Strafanzeige zu erstatten, um den Fall untersuchen zu können. (ZT)