Holderbank AG
Holderbänkler wollen keine Asylunterkunft mehr

Die Asylunterkunft in Holderbank gibt immer wieder zu Reden: Dogenhandel und Bewachung durch den Kanton beschäftigen die Bevölkerung. Sie wehrt sich gegen das Asylantenheim und fordert dessen Aufhebung.

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Asylbewerber-Unterkunft in Holderbank.

Asylbewerber-Unterkunft in Holderbank.

Aargauer Zeitung

Die Holderbänkler wollen die Asylunterkunft im Dorf nicht mehr länger dulden. Bisher sei die Bevölkerung äusserst torlerant gewesen. Damit ist nun Schluss: Ein Sturm der Entrüstung ist über Holderbank gefegt. Stimmen wurden laut, dass nun endlich etwas gegen den Drogenhandel unternommen werden soll, berichtet das Regionaljournal Aargau Solothurn.

Ein rigoroseres Vorgehen gegen Drogenhandel unterstützt auch Gemeindeammann Simon Läuchli. Auch wenn es fraglich sei, ob dies in dem Mass wie vom Kanton durchgeführt geschehen sollte.

Kanton soll Unterkunft schliessen

Dass unbedingt etwas gegen das Negativimage von Holderbank geschehen muss, ist für Läuchli klar: «Die Gemeinde wird ihren Ruf als Drogenumschlagplatz nicht mehr los», sagt er dem Regionaljournal.

Deshalb hat die Gemeinde ein Gesuch ans Sozialdepartement geschrieben und hofft, dass der Kanton die Asylunterkunft schliesst. Erste Signale hätte der Gemeindeammann schon erhalten. Eine Lösung scheint greifbar. (lds)

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