Ständeratswahlen
Herr Schmid, wie wollen Sie Ueli Giezendanner schlagen?

Die CVP Aargau hat Gewerbeverbandspräsident Kurt Schmid für die Ständeratswahlen 2011 nominiert. Schmid über den schwierigen Angriff auf den SVP-Sitz.

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Vor 15 Jahren war es, als die aufstrebende SVP der CVP den Ständeratssitz abjagte, den die Christdemokraten jetzt wieder angreifen wollen. Die schwierige Aufgabe will die CVP Aargau nun Kurt Schmid anvertrauen. Sie nominiert den Präsidenten des Aargauischen Gewerbeverbandes (AGV) als Kandidat für die Ständeratswahlen 2011.

Mit Christine Egerszegi, Ueli Giezendanner und nun Kurt Schmid sind drei bürgerliche Politiker im Rennen um den SVP-Sitz im Ständerat. Kurt Schmid ist der einzige unter ihnen ohne nationale Erfahrung.

Im ganzen Kanton vernetzt

Umso besser ist der CVP-Mann im Kanton verankert. Davon zeugt schon nur sein Buch mit dem Titel «Zurzibiet - der Mensch im Mittelpunkt». Der 56-jährige ist Betriebswirtschafter, Geschäftsführer und seit mittlerweile 25 Jahren Gemeindeammann von Lengnau. Seit 2008 präsidiert er den mächtigen Gewerbeverband. Seither ist er auch Mitglied der Gewerbekammer des Schweizerischen Gewerbeverbandes. 1989 bis 1993 sass Schmid zudem im Grossen Rat.

Er war 2007 OK-Mitglied des Eidg. Schwing- und Älplerfestes in Aarau. Seit 1998 ist er im Vorstand der Kantonalen Gemeindeammänner-Vereinigung, und er kämpft seit Jahren an vorderster Front für eine faire Fluglärmverteilung. Die Aufzählung ist längst nicht abschliessend. Sie zeigt, wie gut Schmid im ganzen Kanton vernetzt ist. Er ist zweifellos das gesuchte Schwergewicht. (mik/mku)