az-Mediencamp

«Hätte ich noch einmal die Wahl, würde ich sicher wieder teilnehmen»

Das «Schreibende Dutzend» des az-Mediencamps

Das «Schreibende Dutzend» des az-Mediencamps

Eine Woche lang waren 12 Jugendliche im Medienhaus der AZ in der Telli zu Gast und haben dort erste Schritte im Journalismus unternommen. Zum Ende des Mediencamps ziehen sie nun Bilanz.

Viele Erlebnisse aus dem journalistischen Alltag haben die 12 Teilnehmer gestern aus dem az-Mediencamp mit nach Hause genommen. Während einer Woche machten sie mitten im Newsroom der AZ Medien in Aarau ihre ersten Erfahrungen als Journalisten. Mit Begeisterung schwärmten sie aus, recherchierten und fotografierten unter Anleitung erfahrener Redaktoren. Die 16- bis 21-jährigen Frauen und Männer erhielten einen hautnahen Eindruck vom manchmal hektischen Redaktionsalltag und bereicherten mit ihren Artikeln die az. Einige wollen jetzt erst recht Journalist werden.

12 Jungjournalisten üben im az-Mediencamp

Die 12 Jungjournalisten an der Arbeit

Leandra Comment (17), Frenkendorf
Das az-Mediencamp war eine grossartige Gelegenheit, um einen Einblick in die Welt des Journalismus zu erhalten. Obwohl die Woche teilweise sehr anstrengend war, würde ich die Teilnahme jedem, der sich fürs Recherchieren, Schreiben und Fotografieren interessiert, unbedingt empfehlen.

Céline Toia (20), Arlesheim
Das Mediencamp verging wie im Flug. Zum ersten Mal konnte ich Redaktionsluft schnuppern, selbstständig Interviews führen und eigene Artikel verfassen. Besonders die zahlreichen Anekdoten von Toni Widmer und Peter Siegrist, die uns beim Essen unterhielten, gaben mir viele interessante Inputs.

Reto Bollmann (19), Windisch
Das Mediencamp empfand ich als sehr spannend und äusserst kurzweilig. Gerade vom häufigen Kontakt mit anderen, oft mit jahrelanger Erfahrung gesegneten Journalisten, konnten wir profitieren und viele gute Tipps und Ratschläge mitnehmen. Hätte ich noch einmal die Wahl, würde ich sicher wieder teilnehmen.

Laura Koller (16), Oberlunkhofen
Neue Bekanntschaften und Erfahrungen bestimmten die vergangenen Tage. Während dieser Woche erhielt ich einen Einblick, der meine Zukunftsgedanken bestärkte, mich Dinge nochmals bedenken liess. Die Vielseitigkeit gefällt mir, aber ich frage mich, wie stark der Wandel durch die Onlinemedien noch sein wird.

Wanda Siegenthaler (18), Schönenwerd
Was mir positiv in Erinnerung bleibt, ist die Vielfältigkeit der Aufgaben und die Kollegialität untereinander. Der Kontakt mit anderen Menschen und die kulinarischen Kreationen von Toni Widmer werden unvergesslich bleiben. Peter Siegrist hat nicht nur einen Traum, sondern auch eine tolle Idee verwirklicht.

Sandra Binzegger (20), Spreitenbach
Es war extrem bereichernd, einmal vollständig in die Medienwelt einzutauchen und dabei sowohl Schattenseiten, Zeitdruck wie auch Erfolgsmomente hautnah erleben zu können. Wir haben unglaublich viel gelernt, wurden gefördert, aber auch gefordert. Ich werde die Zeitung in Zukunft noch bewusster lesen.

Anna Röthlisberger (20), Vordemwald
Journalismus ist ein Balanceakt. Das Gleichgewicht zwischen der Jagd nach ergreifenden Storys und sachlichen Berichten zu finden, erfordert viel Selbstdisziplin. Die Frage, ob man mit dem Artikel gross rauskommen oder das Ereignis wahrheitsgetreu weitergeben will, sollte man sich immer stellen.

Letizia Krummenacher (17), Derendingen
Mir gefiel es, jeden Morgen in die Redaktion zu kommen und nicht genau zu wissen, was auf mich zukommt. Dass man sich spontan auf eine Geschichte einlassen kann, gibt dem Journalisten grosse Freiheit. Dass man sich immer wieder auf neue Situationen einstellen muss, ist eine tolle Herausforderung!

Daria Schmocker (16), Solothurn
Das Leben als Journalistin ist anspruchsvoll und aufregend. Ich werde mich gerne an diese Woche in Aarau zurück erinnern und werde die Zeitung nun mit ganz anderen Augen lesen. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass mir auf der Strasse hin und wieder ein gutes Sujet für ein Foto auffallen wird.

Rahel Ganarin (18), Wohlen
Am meisten geschätzt habe ich während dieser Tage die Verantwortung, die man uns hier übertragen hat. Wir wurden ernst genommen, nicht als Neulinge betrachtet, die keine Ahnung haben und noch grün hinter den Ohren sind. Ich bin dankbar für die Chance, die man mir hier geboten hat.

Isabelle Huber (21), Aarau
Die Woche war spannend und praxisorientiert – eine Wohltat nebst dem theoretischen Arbeiten an der Uni. Der Beruf des Journalisten bietet extrem viel Abwechslung: Artikel schreiben, fotografieren, interviewen ... und damit die Emotionen der Leser und Leserinnen wecken. So sieht ein echter Traumberuf aus!

Tim Honegger (19), Zufikon
Mein Höhepunkt des Mediencamps war der Besuch in der az-Druckerei. Es war ein grossartiger Moment, als unsere kürzlich geschriebenen Artikel zu Tausenden durch die Maschinen sausten. Weiter konnten wir bereits am Mittwoch die Zeitung von Donnerstag in den Händen halten – ein einmaliges Privileg!

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